Impressionen

Galeriearchiv

20. Januar 2018Harris & Harris

18. Januar 2018Beau Silver & Ben Smith

17. Januar 2018Roman Kuperschmidt Quartett

12. Januar 2018The Hip - Daniel Guggenheim Quartett

18. Dezember 2017Peter Klohmann's Christmas Produktion: "Gsus"

14. Dezember 2017Fraudlabco

13. Dezember 2017Classic Affairs

8. Dezember 2017Ethnotolia

3. Dezember 2017Julian & Roman Wasseruhr Quartett

2. Dezember 2017Max Clouth Clan

1. Dezember 2017Roman Babik Urban Wedding Band

30. November 2017Eva Klesse Quartett

29. November 2017Mesut Ali & Real Kanacken Band

26. November 2017Märchenprinz und Zaubergeige

24. November 2017Veras Kabinett

23. November 2017Coer du Bois - invite Lulo Reinhardt & Doug Martin

18. November 2017Scott DuBois Quartett

17. November 2017Schmackes

9. November 2017Fenster des Fado

6. November 2017Fabrik Jam Session

2. November 2017Berlin 21: Odds On

28. Oktober 2017Duo One

22. Oktober 2017Classic Jazz Quartett

18. Oktober 2017Florian Schwinn

14. Oktober 2017Jan Felix May & Band

11. Oktober 2017Florian Hoefner Trio

6. Oktober 2017Peter Karp & Band

5. Oktober 2017Organtic

3. Oktober 2017Fabrik-Sesseion: Seng / Kühn / Jentzen & Klohmann

28. September 2017Isabelle Bodenseh

26. September 2017Jördis Tielsch & Band

25. September 2017Asfa-Wossen Asserate präsentiert sein Afrikabuch

21. September 2017The Oh!Chestra

15. September 2017Oliver Kraus & unplugged Band: CD-Release Feat. Mit Gastsängerin Melanie Endecott

15. September 2017Oliver Kraus & unplugged Band

14. September 2017Absinto Orchestra

8. September 2017Meike Garden: Wie es mir gefällt!

4. September 2017Fabrik Jazz Session

13. August 2017Fabrik Sommerfest

11. Juli 2017Tzigan - Gypsy Tango Trio

3. Juli 2017Fabrik Jam Session

29. Juni 2017Philippe Huguet & Britta Elschner

19. Juni 2017HEINRICH-HEINE-CHOR FRANKFURT & FRIENDS

13. Juni 2017CLAUDIA LEMPERLE QUARTETT (13.06.2017)

10. Juni 2017SUE FERRERS & STEFFEN

3. Juni 2017Tony Lakatos Trio plus Elmar Brass

2. Juni 2017Dylan auf Deutsch - Wie ein rollender Stein

14. Mai 2017GEORGIENS EUROPÄISCHER WEG

2. Mai 2017WOLFRAM KOCH LIEST „BENJAMIN UND SEINE VÄTER“

27. April 2017Noizebox

21. August 2016Kultursommerfest

25. April 2016Torsten de Winkel presents: Bimbache openART Festival on-the-road

25. April 2016Timo Vollbrecht mit Fly Magic

30. November 2015World Music Session

3. November 2015Line Lamm singt "zwischen den Zeilen"

23. Oktober 2015Deniz Köseoglu & Max Clouth - Special Guest: Rafael Cortés

5. Oktober 2015Ivan Habernal Septett

26. Juli 2015Kulturfest im Industriedenkmal

27. Mai 2015Jasper Van't Hof & Tony Lakatos: "Go With The Wind"

Pressestimmen

Frankfurter Allgemeine Zeitung
30.11.2017 von NORBERT KRAMPF

Progressiv und traditionell.

Heute beginnt das 2. Jazzfest der Fabrik in Sachsenhausen. Auch unter ihrer neuen künstlerischen Leitung möchte die Fabrik in Sachsenhausen weiterhin dem Jazz eine Plattform bieten. Dabei wird das Genre hier bewusst weit gefasst. Junge Musiker mit progressiven Ideen, jüngst etwa der vielversprechende Mainzer Pianist Jan Felix May, werden ebenso engagiert wie Vertreter relativ traditioneller Ausrichtungen. Darüber hinaus kooperiert die Fabrik unregelmäßig mit der Jazz-Initiative Frankfurt, zuletzt beim bemerkenswerten Konzert des amerikanischen Gitarristen Scott Du Bois und seiner internationalen Band.

Letzten Herbst erfreute sich das erste Jazzfestival der Fabrik großer Resonanz, an zweien der drei Abende war das längliche Kellergewölbe am Mittleren Hasenpfad bis in die hinteren Winkel gefüllt. Dieses Jahr umfasst das Programm fünf Gruppen, wobei es am Freitagabend wieder auf einer Zusammenarbeit mit der Jazz-Initiative fußt und einer Band, nämlich dem Bastian Jütte Quartet, vorbehalten ist. Für den Samstag, wenn zunächst Gitarrist Max Clouth aus Frankfurt, dann das Quartett von Julian und Roman Wasserfuhr auftreten werden, gibt es nur noch Restkarten an der Abendkasse.

Zur heutigen Eröffnung des Festivals hat die Fabrik zwei ebenso unterschiedliche wie markante Bands eingeladen. Das Quartett um die Schlagzeugerin und Komponistin Eva Klesse hat sich mit zwei Alben in die Spitzengruppe des jungen deutschen Jazz gespielt. Ihr Debüt „Xenon“ wurde 2015 mit einem Jazz- Echo ausgezeichnet, noch profilierteren Gestaltungswillen zeigt die Band auf dem Nachfolger „Obenland“. Klesse zeichnet sich durch ungewöhnlich sensible und luftige Spielweise aus. Sie lauscht auf Nuancen der übrigen Musiker und setzt bisweilen kraftvolle Impulse. Auch der von Spätromantik inspirierte Pianist Philip Frischkorn steuert Stücke zum Repertoire bei, ebenso Altsaxophonist Evgeny Ring und Bassist Robert Lucaciu. Charakteristisch sind fließende Passagen, Melodien von hintergründiger Schönheit, wechselnde Klangfarben und dynamische Variationen. Eine ganz andere Richtung schlägt die Urban Wedding Band um den Pianisten Roman Babik ein: Saxophonist Dimitrij Markitantov stammt aus Kiew, Bassist Martin Gjakonovski aus Mazedonien, Schlagzeuger und Perkussionist Bodek Janke hat polnische Wurzeln. Entsprechend vereint das Ensemble mit Verve Jazz- und osteuropäische Folk-Einflüsse. Als Bastian Jütte 2015 begann, die Stücke für ein neues Quartett zu schreiben, hatte er die Besetzung bereits im Kopf. Entsprechend geschlossen klingt die Band auf dem Album „Happiness Is Overrated“, zumal sich alle Beteiligten schon seit Jahren kennen. Immerhin gehören sie zu jenen deutschen Jazzern, die heute zwischen 40 und 50 Jahre alt sind und sich als Musiker und Hochschuldozenten etablieren konnten. Zudem sind fast alle in München zu Hause. Mitunter schimmert durch, dass Bandleader Jütte Schlagzeuger ist, etwa in komplexen rhythmischen Geflechten und Verdichtungen, an denen der kluge Bassist Henning Sieverts fleißig mitstrickt. Saxophonist Florian Trübsbach und Pianist Rainer Böhm nutzen diese als Basis für solistische Ausflüge, wobei sie zumindest bei den Studioaufnahmen nicht zu weit davonfliegen.

Journal Frankfurt
14.11.2017 von Detlef Kinsler

DAVID STATT GOLIATH

Höher, schneller, weiter – seit letztem Jahr expandiert der Hessische Rundfunk mit seinem „Deutschen Jazzfestival“, bespielt inzwischen fünf Abende und einen Vormittag und hat mit der Alten Oper und dem Mousonturm zwei zusätzliche Spielstätten im Programm. „Mit dem hr-Jazzfestival gibt es bis auf das ,Jazzfestival’ im Namen keine wirklichen Gemeinsamkeiten. Das ist der Goliath mit interna-tionalen Top-Acts in einer anderen Liga“, positioniert Klaus Metz, verantwortlich für den Jazz im Programmteam der Fabrik in Sachsenhausen, das dreitägige Event im Gewölbekeller der ehemaligen Ölfabrik als David im Festivalkalender. „Trotzdem haben wir uns natürlich bemüht, ein ambitioniertes Programm zu machen und ich finde, das ist uns für die drei Tage gut gelungen.“

2016 fand das Jazzfestival im Mittleren Hasenpfad zum ersten Mal statt. „Wir haben es ins Leben gerufen, um einmal im Jahr aus unserer Programm-Routine auszuscheren und für Musiker und vor allen unsere Zuschauer etwas Besonderes zu bieten“, erklärt Metz. „Dabei wollten wir
sowohl überregionalen, vor allem eher jüngeren Musikern als auch einer oder auch mehreren regionalen Band die Möglichkeit geben bei uns aufzutreten.“
Das Freitagskonzert ist dabei eine Kooperation mit der Jazzinitiative, mit der die Fabrik auch im nächsten Jahr verstärkt kooperieren will.
„Wir haben schon in der Planungsphase des ersten Festivals die frisch gekürten Gewinner des Jazzstipendiums der Stadt Frankfurt eingeladen und uns vorgenommen, das soweit möglich in jedem Jahr so zu handhaben.“
Also ist am 2. Dezember der Max Clouth Clan zu Gast, der am dritten Abend des „2.
Jazzfestivals“ auf das Duo Julian & Roman Wasserfuhr (Trompete und Piano) trifft,
das sein neues Album „Landed In Brooklyn“ vorstellt. Die „Jazzini“ steuert mit dem Bastian Jütte Quartett die Sieger des
„Deutschen Jazzpreises 2016“ bei. Versprochen werden „rauschhafte Improvisationshöhenflüge“.
Mit dem Eva Klesse Quartett
eröffnet am Donnerstag eine Band die Veranstaltungsreihe, die für ihre bemerkenswerte
Stilvielfalt und einen starken
Gestaltungswillen gerühmt wird. Bei aller
Lust an der Improvisation, betonen die Schlagzeugerin und ihre drei Mitstreiter, auch keine Angst vor eingängigen Melodien zu haben. Schließlich coverte Klesse mit 13 schon als Rockdrummerin Red Hot Chili Peppers- und Placebo-Songs. Zweite Gruppe des Abends ist die Roman Babik Urban Wedding Band.

Journal Frankfurt
14.11.2017 von Detlef Kinsler

Veras Kabinett

Wie klingt Schaum? Das neue Album versucht das zu beantworten. Was tun, wenn es darum geht dem eigentlich Unbeschreiblichen doch benennen zu wollen? Einfach mal kreative Kreationen auspacken wie „Independent Kunstliedgut“ nennen. Das atmet „Zeitgeist“, mag Romantik, Chanson und Kabarettsongs assoziieren, wenn Vera Mohrs zum Klavier singt. In der reduzierten Duobesetzung beim Fabrik-Konzert hat sie ihren „Elektroniker“ Kostia Rapoport dabei – für Synthesizer, Beats und Geräuschen. „Hintersinniges Spiel mit künstlerischen Kontrasten“, heißt das dann für ihre Poesie zwischen Nachdenklichkeit und Lebenslust.

„Das Leben ist doch viel zu kurz, um im Durchschnitt unterzugehen“, singt die Wahl-Berlinerin in „Flamingo“. Der buntgefiederte Vogel, der auf einem Bein stehen kann, ist ihr ein wunderbares Symbol.

Frankfurter Allgemeine Zeitung
13.10.2017 von Norbert Krampf

Ohne Berührungsängste

Mit knapp 24 Jahren gehört Jan Felix May zur jüngsten Generation der aktuellen Jazz-Szene. Auch diese Musiker drängen, noch im Studium oder eben mit dem Abschluss in der Tasche, in die Konkurrenz auf einem satten Markt, der zudem keine Altersbegrenzung kennt. Jazzer jenseits der 60 wirken, anders als mancher Rocker, integer und bleiben präsent, so lange es die Gesundheit zulässt. Handwerkliche Brillanz allein ist kein Garant mehr für Aufmerksamkeit, das gilt erst recht für Newcomer. Man muss sich etwas einfallen lassen, um sich zu behaupten. (...)

Frankfurter Allgemeine Zeitung
19.6.2017 von Norbert Krampf

Songs vom Reisen und andere Geschichten

Seine Musik erscheint so amerikanisch wie sein Künstlername. Dennoch offenbart Reverend Schulzz, unbeirrt von allen Trends, seit Jahren Gestaltungswillen und Charakter. Geerdet im Folk und Blues, bereichert durch Erfahrungen im Independent-Rock, klingen seine Songs zuweilen trügerisch leicht, selten offen melancholisch, stets nach traditioneller Handarbeit. (...)

Frankfurt Journal
26.4.2017 von Norbert Krampf

Johannes Bigge Trio - markant

Junge Jazzer mit feinem Gespür für weite Bögen – auch für Nicht- Spezialisten.

Frankfurt Journal
15.3.2017 von Detlef Kinsler

Florian Favre Trio - veritabel

1986 wurde Florian Favre in Fribourg geboren, diplomierte am dortigen Konservatorium, um dann in Bern den Master zu machen. Bis heute lässt der Pianist in seinen Kompositionen und Improvisationen ein Faible für Strawinsky und Ravel erkennen, ebenso einen speziellen, französisch angehauchten Esprit, den seine beiden Partner teilen. Kontrabassist Manu Hagmann stammt aus Genf, wie auch Drummer Arthur Hnatek (zuletzt u.a. bei Tigran Hamasyan und Erik Truffaz aktiv). Die jüngste CD des Trios, „Ur“, begeistert mit klanglicher und dynamischer Spannweite, in - zierenden Grooves und rhythmischen Finessen. Live fesselt die Spielfreude der Virtuosen umso mehr.
90 | 91 JOURNAL FRANKFURT Nr. 07 | 17

Frankfurter Allgemeine Zeitung
18.11.2016 von WOLFGANG SANDNER

Jazz, Lyrik und Schumann

Stephanie Wagners „Quinsch“ in der Fabrik

[...] Wagner ist eine versierte Komponistin und Arrangeurin, die viel Gespür für prägnante musikalische Charaktere entwickelt. Bei aller stilistischen Vielfalt besitzen ihre Stücke doch immer etwas sinnlich Fassbares, einen dramatischen Gestus, eine Art Klanggestalt, und sei es durch einen typischen karibischen Rhythmus wie in „Salsa Torcida“, durch Anspielungen auf bekannte Jazzkompositionen wie in „All That Blues“ und „McCoy“ oder klangmalerische Assoziationen wie in „White Landscape“. Gelegentlich bedient sie sich auch bei Romantikern wie Schumann und fächert die melodischen Motive des ersten „Kinderszenen“- Stücks „Von fremden Ländern und Menschen“ jazzmusikalisch auf. [...]

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Frankfurter Allgemeine Zeitung
15.10.2016 von NORBERT KRAMPF

Eine Herzensangelegenheit Die Band Wespennest verblüfft in der Fabrik in Frankfurt

Ein Jazz-Ensemble mit zehn Musikern in einem kleinen Club zu sehen ist ein seltener Glücksfall. Erst recht, wenn es sich um eine junge Band wie Wespennest handelt, die in ungewöhnlicher Konstellation eigenwilliges Repertoire entwickelt. Abseits von Festivals ist die Publikumsresonanz auf solche Programme ähnlich unkalkulierbar wie das Wetter im April, zumindest im Rhein-Main- Gebiet. [...]

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Gießener Zeitung
10.10.2016 von MATTHIAS KAMMERER

Tolles 1.Jazz-Festival in der Fabrik Frankfurt!

Tolles 1.Jazz-Festival in der Fabrik Frankfurt. Dank gilt Prof. Rainer Erd - Klaus Metz und ihrer Crew und den tollen Musikern! Wir freuen uns auf das 2. Jazz-Festival 2017!