/db/programm/837_katharinabach-c-jana-kay.jpg">
MÄR01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

MÄR 2021

InfoTickets

Video-Premiere | „Ich spiele eher für Leute, die meine Musik lieben, als für Leute, die den Tango lieben“, das hat Astor Piazzolla einmal gesagt, und hat sich damit vom klassischen argentinischen Tango abgrenzt. Er schuf mit seiner Musik einen neuen, so bis dahin nie dagewesenen „Tango nuevo“ und löste damit eine Revolution aus – zuerst in Argentinien und dann auf der ganzen Welt. Am 11. März 2021 ist Piazzollas 100. Geburtstag. Ein Anlass, den der Frankfurter Musiker Gregor Praml nicht einfach so „verstreichen“ lassen wollte. Nun widmet er dem Komponisten ein Videoprojekt, gemeinsam mit der Schauspielerin Katharina Bach (Münchner Kammerspiele), dem Akkordeonisten Vassily Dück, zwei Musikern des hr-Sinfonieorchesters: Andreas Hepp (Marimba) und Laurent Weibel (Violine) und den Tänzern Fabiana Jarma & Julio Gordillo (Academia de Tango).

Von 2002-2012 hat Gregor Praml sich gemeinsam mit Vassily Dück und seinem Ensemble Mi Loco Tango viel mit den Kompositionen von Piazzolla beschäftigt. Gemeinsam haben sie sogar die Witwe des Meisters selbst von ihren Interpretationen überzeugen können und so sind sie mit dem Ensemble Preisträger des „2. Internationalen Piazzolla Festivals“ von Lanciano (Italien) geworden, deren Jury Laura Escalada-Piazzolla persönlich leitete.

Nun folgt zum Jubiläum ein neuer Blick auf Piazzollas Werk: mit „Yo Soy Maria“ interpretieren Praml, Bach und Dück mit ihren Kollegen einen seiner größten Hits aus der Tango-Oper „Maria de Buenos Aires“, die er 1968 in seiner Heimatstadt Buenos Aires uraufgeführt hat. Die Rolle der Maria übernimmt in dieser Hommage die Schauspielerin Katharina Bach. Wer sie aus ihrer Zeit am Schauspiel Frankfurt kennt, der weiß, dass diese Interpretation nicht ganz klassisch, aber mit viel Temperament ablaufen wird. Was könnte besser zu einem Zeitgenossen wie Piazzolla passen, der stets an das Eigene in seiner Musik geglaubt hat.

„Piazzollas’ Musik, ist so wenig rein ist wie alte Kleider, wie ein Körper, voller Speiseflecken und Scham, voller Falten, Beobachtungen und Träume, Wachheit, Vorahnungen, Liebesschwüren und Verwünschungen, voller Dummheiten, Schocks und Idyllen, politischer Überzeugungen, voller Verleugnungen, Zweifel und Bestärkungen.“
Pablo Neruda

11.3.202120:0019:00
frei

Reservierung nicht möglich