Puppentheater ab 3 Jahre | Es ist Winter, und alle Tiere ruhen in ihren Höhlen – nur der freche kleine Rabe nicht. Er hat gewettet, dass er ganz allein einen Schneemann bauen kann, obwohl er nur Flügel hat. Heimlich versucht er nun, sich Hilfe von den anderen Tieren zu holen. Doch wird er damit Erfolg haben? theater-vagabunt.de
Mit freundlicher Unterstützung von Kannemann
Konzertsaal Bonifatius UG, Holbeinstrasse 70
25.1.202616:0015:30

Danielson_Parricelli_PohjolaDonnerstag
29. JAN
9. JazzFestival // Eröffnungskonzert
Danielsson / Parricelli / Pohjola
Lars Danielsson - bass, cello
John Parricelli - guitar
Verneri Pohjola - trumpet
Le Calme au Château... Besser kann man es kaum ausdrücken...
Aufgenommen nicht im Studio, sondern in einem holzgetäfelten Salon eines historischen Weingutes im Bordeaux, vereint die zweite Zusammenarbeit zwischen ACT und Château Palmer den Bassisten und Cellisten Lars Danielsson mit seinem langjährigen Weggefährten und Gitarristen John Parricelli und dem finnischen Trompeter Verneri Pohjola. Château Palmer, eine Oase der Ruhe und Konzentration, war nicht nur der ideale Ort für die Aufnahme im Jahre 2024, sondern ist vielleicht auch die perfekte Metapher für die Musik dreier Meister des europäischen Jazz, die Tradition und Experimentierfreude miteinander verbinden.
Der Brite John Parricelli ist ein extrem sensibler Begleiter, einer, der Danielssons Art zu Schreiben und Spielen in- und auswendig kennt und ein feines Gespür dafür besitzt, genau die richtigen Noten zur richtigen Zeit zu spielen. Für die Idee, das Trio mit Verneri Pohjola zu vervollständigen, war Lars Danielsson sofort Feuer und Flamme – der samtene Ton des finnischen Trompeters passte perfekt in sein Konzept für die Aufnahmen. Lars Danielsson erinnert sich: „Kurz bevor wir uns auf Château Palmer trafen, hatte ich ein großes Konzert in Luxemburg, das meine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch nahm. Erst danach habe ich diese Reihe von Melodien zu Papier gebracht. Ich kenne mich, ich bin am besten, wenn ich in Eile bin.“ Aber es war nicht allein die Eile, die dazu führte, dass die Kompositionen auf „TRIO“ einen kompakten Charakter haben. „Ich fühlte mich für dieses Projekt generell sehr zu einem Song-Format hingezogen. Für diese Songs brauchte ich eine Stimme – und gerade dafür schien mir Verneri Pohjolas Trompete wie geschaffen. Wir wollten nicht, dass jeder bei jedem Stück ein Solo hat, sondern uns auf das Wesentliche der Melodie konzentrieren. Das hat uns geholfen, einen natürlichen Fluss, ein gemeinsames Momentum zu erzeugen. Wir glauben fest daran, dass Schönheit aus Einfachheit entstehen kann.“
La Chanson d'Hélène (Official Video)
Lars Danielsson
Der verstorbene große dänische Basslegende Nils-Henning Ǿrsted Pedersen hinterließ der Welt nicht nur durch sein eigenes Spiel ein direktes Vermächtnis großartiger Jazzmusik, sondern auch ein indirektes. Als der junge schwedische Musiker Lars Danielsson ihn einmal in einem Konzert hörte, war er so tief beeindruckt, dass er sich dem Jazz und dem Bass zuwandte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Danielsson, geboren 1958 in Göteborg, am Konservatorium seiner Heimatstadt klassisches Cello studiert. Glücklicherweise hat er das Cello-Studium nicht einfach abgetan, sondern in seine heutige Arbeit integriert. Nicht nur in dem Sinne, dass er das Cello immer in sein Repertoire einbezieht, sondern auch, dass sein Bassspiel unverkennbar etwas melodiöser, schwebender und lyrischer klingt als das vieler seiner Bassistenkollegen.
Es waren diese besonderen Qualitäten, die ihn bald international als Sideman sehr gefragt machten. Bereits in den 1980er Jahren arbeitete er nicht nur mit lokalen und europäischen Größen wie Lars Jansson, Hans Ulrik, Carsten Dahl, Nils Landgren, Christopher Dell, Johannes Enders und Trilok Gurtu (in dessen Gruppe er eine Zeit lang Mitglied blieb), sondern auch mit Größen der amerikanischen Szene wie den Saxophonisten Rick Margitza und Charles Lloyd, den Brecker Brothers, den Schlagzeugern Terri Lyne Carrington, Jack DeJohnette und Billy Hart oder den Gitarristen John Scofield, Mike Stern und John Abercrombie. Danielsson hat sich jedoch nie mit einer rein begleitenden Rolle zufrieden gegeben. Er war schon immer auch ein kreativer Komponist und gehört zu einer relativ kleinen Gruppe von Bassisten, die sich auch als bedeutende Bandleader hervorgetan haben.
Das Konzert ist eine Kooperation mit der JazzInitiative Frankfurt e.V.
https://www.instagram.com/larsdanielssonbass/?hl=de
Verneri Pohjola, ein finnischer Trompeter und Komponist, ist einer der berühmtesten und renommiertesten Jazzkünstler Europas. Er verfügt über eine beeindruckende und einzigartige Stimme, die sowohl Wärme als auch Lebendigkeit in seinem Spiel zum Ausdruck bringt. Seine Kompositionen sind kühn und kreativ, mit einer einzigartigen Fähigkeit, mitreißende und kraftvolle Melodien zu schreiben, die seine Individualität und seinen progressiven Stil unterstreichen.
Mit einer Reihe erfolgreicher Veröffentlichungen und begeisterten Kritiken ist sein Talent nicht unbemerkt geblieben. Im Jahr 2015 bezeichnete das Jazzwise Magazine sein Album „Bullhorn“ als „eines der besten Alben der letzten Zeit“ und lobte ihn als „vollwertigen Star“, wodurch er seinen Status als „aufstrebender Star“ ablegte. Im Laufe seiner Karriere hat er zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen erhalten, darunter die prestigeträchtige Nominierung für den Musikpreis des Nordischen Rates im Jahr 2021, mit dem herausragende Beiträge zur nordischen Musikszene gewürdigt werden.
Im Jahr 2017 wurde Verneri für seine außergewöhnliche Musikalität und seinen Beitrag zum Jazz mit der höchsten finnischen Auszeichnung für Jazzmusiker, dem Yrjö-Preis, geehrt. Diese Auszeichnung ist ein Beweis für Verneri's Engagement für sein Handwerk und seine Leidenschaft für die Schaffung innovativer und bedeutungsvoller Musik.
verneripohjolamusic.com
John Parricelli begann seine Karriere als Gitarrist im Jahr 1982 und war eines der Gründungsmitglieder der britischen Big Band Loose Tubes, mit der er drei Alben aufnahm. Er arbeitete unter anderem mit Annie Whitehead, Kenny Wheeler, Norma Winstone, Lee Konitz, Paul Motian, Tim Whitehead, Chris Laurence, Eddie Parker, Peter Erskine, Vince Mendoza, Mark Lockheart, Julian Argüelles, Iain Ballamy's Acme, Mark Lockheart Quartet, Andy Sheppard, Gerard Presencer, Colin Towns, Martin Speake Quintet und der Jazzsängerin Stacey Kent zusammen.
29.1.202620:0019:00
Abendkasse: 25€/20€*JIF/10€*Stud
Theresia Philipp - alto sax
Uli Kempendorff - tenor sax
Sebastian Scobel - piano
Hans Glawischnig - bass
Kresten Osgood - drums
Was haben Dr. Lonnie Smith, Peter Brötzmann, Billy Preston, Brad Mehldau, Sam Rivers und Dr. Yusef Lateef gemeinsam? Sie alle haben schon mit Kresten Osgood zusammengespielt. Der dänische Schlagzeuger gilt als Ikone des europäischen Jazz und der improvisierten Musik – mit über hundert Einspielungen und einer beeindruckenden Liste an Weggefährt*innen. Er improvisiert mit größtem Respekt vor der Jazz-Tradition, beherrscht sie meisterhaft und fordert sie zugleich ständig heraus – „serious play“ im besten Sinne.
Zum ersten Mal treffen nun zwei Mitglieder der hr-Bigband auf der Bühne mit Kresten Osgood zusammen: Hans Glawischnig, seit über drei Jahrzehnten eine feste Größe des internationalen Jazz, spielte mit Künstlern wie Chick Corea, Paquito D’Rivera oder Ravi Coltrane und ist seit 2020 Teil der hr-Bigband. Sebastian Scobel, jüngstes Mitglied des Ensembles, begeistert mit Spielfreude und stilistischer Offenheit – „so frei, so die Akkorde changierend bewegend, so voller Spiellust und Einfallsreichtum“, schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Zur Erweiterung des Trios hat Scobel zwei prägende Stimmen der deutschen Jazzszene eingeladen:
Theresia Philipp, WDR-Jazzpreisträgerin 2022 und Künstlerische Leiterin des Bundesjazzorchesters, beeindruckt mit klarer musikalischer Sprache, großer Ausdruckskraft und unverkennbarem Altsaxophonsound. Als Komponistin und Arrangeurin verbindet sie komplexe Klangstrukturen mit improvisatorischer Freiheit und prägt so den zeitgenössischen Jazz in Deutschland maßgeblich.
Uli Kempendorff, eine der markantesten Stimmen der Berliner Szene, steht für energiegeladene Improvisationen und einen Ton, der Kraft und Sensibilität vereint. Seine Musik bewegt sich an der Schnittstelle von Tradition und Avantgarde und ist auf zahlreichen Alben bei Labels wie ECM, Enja oder WhyPlayJazz dokumentiert. Neben seinen eigenen Projekten arbeitete er mit Künstler*innen wie Julia Hülsmann, Rolf Kühn, SEEED oder „Little“ Jimmy Scott und prägt als Bandleader und Kurator die vielseitige Berliner Jazzlandschaft.
30.1.202620:0019:00
Abendkasse: 30€/25*JIF/15*Stud/Azubi
Drei Konzerte. Ein Abend. Ein Fest
Zum Finale des 9. Fabrik-Jazz-Festivals feiern wir die Vielfalt und kreative Energie der jungen Frankfurter Szene. Drei Konzertreihen, die das ganze Jahr über regelmäßig monatlich von der Fabrik veranstaltet werden, vereinen sich an diesem Abend zu einem besonderen musikalischen Panorama - mit musikalischen Features der Musiker*innen untereinander muss gerechnet werden!
Ein Abschlußabend, der zeigt, wie lebendig, und vernetzt die Frankfurter Szene ist, Jazz, Soul, Elektronik und Improvisation verbindet und die Zukunft dieser Musik und der Szene feiert... und das natürlich auch mit einer Afterparty - an den Decks dann DJ 2cloudy.
20:30 // Set 1
circuits - put together by Paul Janoschka / feat. Robert Wypasek, Dae Bryant, Nadav Erlich
Der Frankfurter Pianist Paul Janoschka ist nicht nur in der lokalen, sondern auch in der internationalen Jazzszene bestens vernetzt. Mit dieser monatlichen Konzertreihe bringt Paul Janoschka und ‚Die Fabrik‘ aktuelle Formen des modernen Jazz auf die Bühne – offen für neue Besetzungen, neue Klänge und neue Ideen. Zum Festival bringt Paul die Reihe auf die große Bühne und lädt Gäste ein, die gemeinsam mit ihm erkunden, was zeitgenössischer Jazz heute bedeuten kann: kommunikativ, energetisch und immer ein bisschen unvorhersehbar.
Robert Wypasek (geb. 1999) ist ein polnischer Tenor- und Sopransaxophonist und Komponist, der derzeit an der FHNW Musik – Jazzcampus Basel studiert. Er schloss sein Studium an der Karol-Szymanowski-Musikakademie in Katowice mit Auszeichnung ab.
Seine Musiksprache verbindet zeitgenössischen Jazz, moderne klassische Einflüsse und eine ausgeprägte europäische Sensibilität. Inspiriert vom Alltag, der bildenden Kunst, dem Theater, dem Film und Elementen der Natur schafft er Klanglandschaften, die sich durch dunkle Farben, emotionale Tiefe und weitläufige, sorgfältig gestaltete Texturen auszeichnen.
Wypasek hat mit führenden Persönlichkeiten der europäischen und internationalen Jazzszene zusammengearbeitet, darunter Pablo Held Trio, Jason Palmer, Nicole McCabe, Philip Dizack und im Rahmen des Amsterdam Basel Creative Collective mit Lionel Loueke, Tineke Postma und Jim McNeely.
Dae Bryant, Schlagzeuger aus Harlem, New York, wuchs in einer musikalischen Umgebung auf, in der besonders die Kirche prägend wurde. Dort erlebte er früh die Kraft von Musik als Medium für Energie, Gemeinschaft. Dieser Zugang begleitet ihn bis heute: Musik versteht Bryant nicht als Stil oder Kategorie, sondern als Form des Seins – offen, durchlässig und frei von festgelegten Zuständen.
Nach prägenden Jahren in der lebendigen Jazzszene Harlems führt ihn sein Weg zum Studium nach Basel, wo er seine künstlerische Sprache weiter vertieft. Sein Spiel verbindet Erdung und Offenheit und spiegelt seine kontinuierliche Suche nach Klang, Ausdruck und Präsenz. Für Bryant ist Musik ein Raum, in dem Aufmerksamkeit, Energie und Begegnung im Mittelpunkt stehen.
Nadav Erlich ist ein israelischer Komponist und Kontrabassist, der in Basel lebt.
Als Komponist bewegt er sich zwischen verschiedenen Rollen, Genres und Medien und hat sich auf die Zusammenarbeit mit Interpreten und Ensembles unterschiedlicher Herkunft spezialisiert. Er komponiert für Streichquartette, experimentelle Big Bands sowie neue Orchestermusik.
Als gefragter Bassist und Kollaborateur unter den aufstrebenden Talenten der neuen Improvisations- und Jazzgeneration arbeitet er intensiv mit einer Vielzahl von Musikern zusammen, darunter Malcolm Braff, Silvan Jorays Clusters, Miriam Hässigs Aye!, das Quintett Ayna Veer mit dem renommierten Pianisten Aydin Esen, Phelan Burgoyne Trio, Oded Geizhals Trio, Jordi Pallarés Project, Francesca Gazas Ensemble Kugelförmigkeit, das Basler Quintett Katom, Yumi Itos Trio und viele mehr.
Während seiner aktiven Konzerttätigkeit absolvierte er in Basel einen Master in Komposition bei Guillermo Klein, Michel Roth, Caspar Johannes Walter und Johannes Menke. Sein akademischer Schwerpunkt lag auf der klassischen Musik des 20. Jahrhunderts, mit besonderem Augenmerk auf den Werken von Igor Strawinsky, Béla Bartók, Olivier Messiaen und György Ligeti. Sein Kompositionsrepertoire umfasst verschiedene Ensembles, von kleinen Kammermusikgruppen bis hin zu großen Big Bands und klassischen Bläserensembles.
https://www.instagram.com/de_dae_day/
https://www.instagram.com/nadavadan_/
https://www.nadaverlich.com
21:30
SOIL – neuer Boden für den Neo-Soul
presented by NI-KA
Mit NI-KA steht eine der spannendsten Stimmen der deutschen Neo-Soul-Szene im Mittelpunkt. Die monatliche Reihe „SOIL“ schafft Raum für neue Talente und frische Sounds zwischen Soul, Jazz und Hip-Hop. Für das Festival übernimmt NI-KA das Hosting und präsentiert gemeinsam mit ihren Gästen neue Facetten eines Genres, das sich ständig wandelt und dabei immer tiefer wurzelt. Grooves, Emotion und Authentizität – das ist SOIL.
Aufgewachsen in der Südpfalz, wo ihre musikalische Reise in einem Gospelchor begann, ist NI-KA nun seit mehreren Jahren in Frankfurt zuhause und machte sich schnell erst in der lokalen, dann in der deutschen Musikszene einen Namen.
Im Vorentscheid für den Eurovision Song Contest, oder bald auch bei 'Pop goes big' mit der HR-BigBand im Rücken, bewiest NI-KA immer wieder dass sie nicht nur wunderbar singen, sondern auch höllisch gut performen kann. Am liebsten aber singt sie ihre eigenen Songs. Aus eingängigen Beats und ihrer tiefen, rauen Stimme kreiert sie einen unverwechselbaren Sound. (Quelle: hr-bigband.de)
22:30 - open end
Der Temporäre Elektronische Salon mit Oliver Leicht & Oli Rubow feat: DJ 2cloudy // Afterparty
Wenn Oliver Leicht (Electronic Clarinet & Saxophone, Samples) und Oli Rubow (Electro-Acoustic Dub-Drums) gemeinsam improvisieren, entstehen Klangwelten zwischen akustischer Virtuosität und elektronischem Experiment. Im „Temporären Elektronischen Salon“ verschmelzen Jazz, Clubsound und Live-Elektronik zu einer pulsierenden Performance... auch das monatlich im Programm der Fabrik.
Auch im 3. Set darf man sich auf spontane Gäste und musikalische Querverbindungen freuen – zwischen den Reihen und Gastmusiker*innen der vorigen Konzert-Sets, zwischen den Stilen... und DJ 2cloudy, der nahtlos die Afterparty einleiten wird.
Gerade in diesem letzten Teil liegt eine besondere Spannung: Der „Salon“ öffnet sich als Spielfläche für Begegnungen, in der Grenzen verschwimmen und Neues improvisatorisch im Moment entsteht.
Die Zeichen stehen gut für ein spannendes Finale, das den Geist des Festivals einfängt: offen, gemeinschaftlich und voller musikalischer Neugier.
31.1.202620:3019:30
Abendkasse: 35€/30*JIF/15*Stud/Azubi
Anke Lucks – trombone
Almut Schlichting – Bariton sax
Christian Marien – drums
Dieses Berliner Trio trägt seinen Namen zu Recht. Wohl niemand wird bei ihrer Musik ein Auge zu tun, denn Anke Lucks, Almut Schlichting und Christian Marien sind die Miniatur-Ausgabe einer Brass Band.
Ihre kompakte Größe transzendieren sie mit einem rauen, überschäumenden Sound, den man von einem viel größeren Ensemble erwarten würde. Sie jonglieren mit wechselnden Rollen zwischen Rhythmus und Melodie und durchqueren so eine betörende Landschaft aus Free Jazz, Funk, Punkrock und New Orleans Brass Band. Gemeinsam öffnen sie ihre eigenen Stücke in alle Richtungen, angetrieben von einer Mischung aus improvisatorischem Schwung und bestens verzahnten Grooves.
"Was die Insomnia Brass Band auf die Bühne zaubert, ist hinreißend. Frappierend ist dabei die geradezu aufreizende Simplizität der Mittel - und wie wunderbar diese zu einer Musik von komplexer, ja virtuoser Anmutung führen, wenn man die musikalischen Bausteine derart variantenreich, perfekt koordiniert und gewitzt kombiniert. Kein Wunder, dass die Band den Deutschen Jazzpreis 2023 erhalten hat.“ (Süddeutsche Zeitung)
Jazzthetik schreibt zum Album „Road Works“ (2023): „Auch auf ihrem Zweitling besitzt die Insomnia Brass Band die tänzerische Kraft echter Brassbands, diese aggressive Energie und Funkiness – und das trotz der minimalistischen Triobesetzung. (...) In jedem Fall: ein Riesenspaß.“
Bei diesem Konzert stellt die Band ihr aktuelles Album „Crooked Alligator“ vor. Jazzpodium schwärmt: „Auch das augenzwinkernde Spiel mit musikalischen Formen, Klischees und Stilen, das zu ihrem Markenzeichen geworden ist, führen sie munter weiter: Kinderlieder, Tanzschulen-Rumba oder Dancefloor-Groove – nichts ist vor ihnen sicher.“ (Michael Bossong)
10.2.202620:0019:00
15 €10 €
* zzgl. Vorverkaufsgebühr
AK: 25€ / 29€ erm JIF / 10€ erm. Stud
Besetzung
Paul Janoschka - piano
Benedikt Jäckle - tenor sax
Gabriel Rosenbach - trumpet
Bjarne Sitzmann - guitar
Nicholas Klöffer - bass
Micha Jesske - drums, composition
Hillary Step – Nur noch diese eine Stufe trennt dich vom Gipfel, der höchsten Erhebung der Erde. Dein Sauerstoff wird knapp und deine Beine taub. Du hast kaum noch Kraft und doch bleibst du dran und kämpfst dich hoch. Hier oben erwarten dich glücksgetränkte Momente, die alles andere vergessen lassen.
Smuk nimmt dich mit von "Hillary Step" bis "Gartenhaus" zu "Holz" nach "Harry Potter". Mit jeder Komposition erzählt es eine eigene Geschichte. Die farbenreiche Musik entwickelt sich im Zusammenspiel sanglicher Melodien und impressionistischer Harmonien. Dabei lässt sie auch Improvisationsteile einfließen, die vom Modern Jazz inspiriert sind. Getragen wird sie von einem rhythmischen Geflecht, das komplex daherkommt und gleichzeitig Hüften zum Schwingen – oder zumindest Köpfe zum Wippen – bewegt.
Virgin Jazz Face: Die Kompositionen Jesskes klingen ausgereift, Improvisationen fügen sich in farbenreiche Harmonien und verbinden sich mit schönen Melodien. Und der Bandleader selbst? Spielt sensibel, koloriert und schiebt gefühlvoll an. Jesske ist hier kein Haudrauf, sondern T eamplayer in einer überzeugenden Mannschaft. (Christoph Giese)
https://michajesske.bandcamp.com/album/smuk
19.2.202620:0019:00
Abendkasse:25€ / 20€ erm.JIF / 10€ er. Stud.
Carlotta Armbruster – trombone
Tim Hepburn – trombone
Lucas Leidinger – piano, synthesizer
Tabea Kind – double bass
Thomas Sauerborn – drums, vibraphone, composition
Thomas Sauerborn MIRABELLE – benannt nach einer Frucht, die kleiner ist, als ihr Geschmack vermuten lässt – bringt fünf starke musikalische Charaktere zusammen, die sich weigern, ein überzüchtetes Supermarkt-Orchester zu sein. Stattdessen formt der Kölner Schlagzeuger und Komponist Thomas Sauerborn aus zwei Posaunen, Klavier, Bass und Schlagzeug ein Ensemble, das sich wie ein wilder Mirabellenbaum verhält: verzweigt, widerstandsfähig und überraschend schmackhaft.
Die zwei Posaunen von Carlotta Armbruster und Tim Hepburn sind der doppelte Kern des Sounds – warm und voller poetischer Kraft. Klavier und Bass verästeln zu harmonischen Räumen, während Sauerborns präzise, flexible Rhythmik den Saft in Bewegung hält.
Die Stücke wachsen meist aus einer kleinen melodischen Kernidee, die sich im Zusammenspiel entfaltet, Schichten bildet und schließlich jene kollektive Energie freisetzt, die Sauerborn „Metamusik“ nennt – im Grunde die Kunst, aus fünf Individuen eine einzige, intensive Geschmacksnote zu formen.
MIRABELLE pendelt zwischen Klarheit und Abstraktion, zwischen traumhafter Süße und herber Freiheit.Es ist Musik, die Emotion und Experiment gleichermaßen ernst nimmt und dabei immer frisch klingt – wie just vom Baum gepflückt, nur ohne klebrige Finger.
Sauerborn, Stipendiat des NICA artist developments, ist bekannt für seine Arbeit mit Bands wie Das Ende der Liebe (deren jüngstes Album PERSIST mit der chinesischen Performance-Künstlerin su dance110 im Jahr 2025 den Preis der deutschen Schallplattenkritik erhielt und deren Vorgängeralbum SCHNEE** vom Magazin GROOVE unter die Top 20 Alben 2022 gewählt wurde), dem pan-europäischen Improvisationskollektiv Mount Meander (u. a. auf Cleanfeed) oder dem Trio Pollon (nominiert für den Deutschen Jazzpreis 2023). Mit seinem Soloprojekt [zimbel] erforscht er seit 2015 die Klangwelten eines einzigen hängenden Beckens.
28.2.202620:0019:00
Abenkasse: 25€ normal/20€ erm.JIF/10€ erm. Stud
Puppentheater ab 3 Jahre | Die Großmutter schickt Kasper und Seppel zum Einkaufen, als plötzlich ein buntes, unbekanntes Wesen auftaucht. Auf seiner Reise durch den Wald fragt es verschiedene Tiere und die Kinder, ob es vielleicht eine Schnecke, Kröte, ein Eichhörnchen oder sogar ein Kasperle sei. Verzweifelt begegnet es dem weisen Krokodil Fluffi, der ihm von einer klugen Fee im Wald erzählt. Nach einer abenteuerlichen Suche findet es die Fee Glitter Flitter aus dem Land der tausend Träume. Sie verrät ihm schließlich, dass es Talalü ist – ein einzigartiges, unverwechselbares Wesen, wie jeder von uns. tritra-puppentheater.de
Mit freundlicher Unterstützung von Kannemann
Konzertsaal Bonifatius UG, Holbeinstrasse 70
1.3.202616:0015:30

dies / Kabuki by Jan Peitzmeierdies / Kabuki by Jan Peitzmeierdies / Kabuki by Jan PeitzmeierDienstag
3. MÄR
Kabuki - Beats & Sounds, Modular
Oli Rubow – Electro-Acoustic Dub-Drums
Oliver Leicht – Electronic Clarinet & Saxophone, Samples
Seit einigen Jahren findet der Salon temporär an verschiedenen Orten Frankfurts statt und garantiert immer elektronische improvisierte Musik für und aus dem Moment. Hybrid Stylez, Dub-Drums, Scratches, Electric Reeds und Samples von Kunst bis Pop – alles fließt! Mit meistens Rubow & Leicht als Herz der Klang & Beat-Erzeugung gibt es jedesmal unterschiedliche Gäste, die die musikalische Reise-Route mit-definieren – so heute im einzelnen:
Kabuki
Hinter der Maske steckt die Seele Das Herz von Kabuki schlägt für so scheinbar unterschiedliche musikalischen Genres wie Jungle, Jan oder Ambient. Seit über 20 Jahren decken seine Produktionen das komplette Spektrum der Beat-Wissenschaft ab, immer auf der Suche nach dem besonderen Gefühl.
Neben seinen eigenen Produktionen ist Kabuki aber auch hinter den Kulissen tätig, sei es durch die Programmierung von Synthesizern, der Erstellung von Sample Packs oder durch seine Rolle als Dozent für Klangsynthese am Abbey Road Institute. Immer auf der Suche nach neuen Texturen und Ausdrucksmöglichkeiten hat Kabuki die Welt der Modularen Synthesizer für sich entdeckt, und auf diesem Instrument eine ganz individuelle Stimme entwickelt; sowohl im Studio, als auch bei Auftritten auf Festivals wie dem Superbooth in Berlin oder dem Tokyo Festival of Modular oder bei Jams mit Jazz Musikern.
Gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten dBridge hat Kabuki das Projekt New Forms ins Leben gerufen, bei dem die beiden mit befreundeten Künstlern ins Studio gehen und dort innerhalb von wenigen Stunden einen Track produzieren. Dieser Prozess wird live gestreamed, und am gleichen Abend ist der so entstandene Track dann bei der gleichnamigen New Forms Clubnacht hören. Ein New Forms-Boiler Room sowie ein Vinyl-Release der Season One zeigen die gesamte Bandbreite dieses spannenden Projekts. Für die Season Two zogen die beiden nach Japan, wo mit lokalen Künstlern Genregrenzen ausgelotet wurden.
Kabukis neuestes Abenteuer sind großformatigen AV Installationen, die an den Randzonen von Klang, Licht und Bewegung operieren. Dies ist der Ort an dem sich seine Interessen für Musik, Kunst und Technologie endlich treffen können, und es geht hier nicht um Stil oder Ästhetik, sondern um das schwer fassbare Element das alles in Bewegung hält: die Seele.
Oli Rubow fühlte sich schon früh hingezogen zu groove bezogener DJ Culture, was dazu führte, wofür er heute beliebt und bekannt ist: Die begeisterte Verbindung von elektrifizierten Beats und Handgemachtem, Improvisiertem. So gelingt ihm ein ein Brückenschlag zwischen moderner Club-Kultur und etabliertem Musikhandwerk, unter anderem zu hören mit Bands und Dj´s wie Hattler, Fat Freddies Drop, Freundeskreis, Jazzanova, Turntablerocker ....
Oliver Leicht war bereits zu Schulband-Zeiten von Holzblas-Instrumenten und elektronischen Effekten fasziniert. Alles begann mit einem simplen Delay,... lay,...lay,... Kombiniert mit einem Interesse an einer Unmenge von verschiedenen musikalischen Stilistiken führte das zur Mitwirkung und Produktionen mit so unterschiedlichen Ensembles wie Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass, Bob Brookmeyers New Art Orchestra, Zabriskie Point, [re:jazz], Die fantastischen Vier und Ralf GUM ... um nur einige zu nennen. Und mündet heute in die von ihm mit-initiierte offene Konzert Reihe „Der Temporäre Elektronische Salon“ – improvisierte elektronische Musik zum Wohlfühlen, Tanzen, Zuhören, Zuschauen und Genießen --- alles fließt!
3.3.202620:0019:00
AK: 22€ / 17€ erm. JIF / 10€ erm Stud. Ermässigungen gegen Nachweis
Paul Janoschka // piano
Albin Ormegard // guitar
Daniel Nagel // bass
Genius Lee Wesley // drums
Albin Ormegard ist ein 25-jähriger Gitarrist und Komponist aus Schweden, der derzeit in Kopenhagen lebt. Er hat sich schon früh seiner Kunst verschrieben und seine Leidenschaft für Musik durch ein Studium am Royal College of Music in Stockholm und als erster skandinavischer Musiker überhaupt im Rahmen des renommierten Focusyear-Projekts am Jazzcampus in Basel weiterverfolgt.
Während er sich noch als Student als prominenter Musiker in verschiedenen Genres in der schwedischen und schweizerischen Szene etablierte, wurde er zu einem gefragten Begleitmusiker in der europäischen Szene und trat mit verschiedenen Gruppen in Norwegen, Dänemark, Estland, Kroatien, Frankreich, den Niederlanden, Portugal, Österreich, Deutschland und der Schweiz auf.
instagram.com/albinormegard/
https://albinormegard.com
Genius Lee Wesley stammt aus Oakland, Kalifornien, und wird seit seiner Jugend als begnadeter Jazz-Schlagzeuger gefeiert. Mit 23 Jahren hat er bereits mit Größen wie Dayna Stephens, Gerald Clayton, Joe Sanders, Immanuel Wilkins, Buster Williams und vielen anderen gespielt.
Genius' Auftritte sind bekannt für ihre komplexen Rhythmen und ihren dynamischen Ausdruck, was ihn zu einem gefragten Talent sowohl für Live-Auftritte als auch für Studioaufnahmen macht. Sein Engagement für die Verschmelzung traditioneller und zeitgenössischer Stile hat seine herausragende Stellung in der Schlagzeuger-Community gefestigt.
In den letzten Jahren hat Genius seinen Horizont erweitert, indem er durch Europa tourte und in Israel auftrat. Seine Begegnung mit dem renommierten Jazztrompeter Ambrose Akinmusire führte zu gemeinsamen Auftritten, die seine musikalische Reise weiter bereicherten.
Derzeit lebt er in Basel, Schweiz, wo er mit einem Vollstipendium seinen Master of Performance am Jazzcampus absolviert.
instagram.com/geniuslw
facebook.com/geniuslee.wesley/
Daniel Nagel wuchs im Süden Deutschlands auf und entdeckte dank seiner Mutter, einer Klavierlehrerin, schon früh seine Leidenschaft für Musik. 2022 zog er nach New York City, um am City College of New York seinen Master bei dem renommierten Bassisten David Wong zu absolvieren. Dort arbeitete er mit Künstlern wie Ray Gallon, Rodney Green und der Blue-Note-Legende George Braith zusammen und trat u. a. in der Carnegie Hall, im Dizzy’s Club und Ornithology Jazz Club auf.
Als Mitbegründer des deutschen Quintetts WELS veröffentlichte er das gleichnamige Debütalbum und ist zudem auf Aufnahmen mit dem Sam Newbould Quintet, Ilia Rayskin und der CvA Concert Big Band zu hören.
Konzerte führten ihn in renommierte Spielstätten wie dem Sunset Sunside (Paris), Bimhuis (Amsterdam), Vortex (London) und die Elbphilharmonie (Hamburg) sowie zu Festivals wie dem Panama Jazz Festival, Umbria Jazz und North Sea Jazz.
instagram.com/danielnagel_/
13.3.202620:0019:00
AK: 22€ / 17€ erm. JIF / 10€ erm- Stud. Ermäßigung gegen Nachweis
Marionettenspiel ab 3 Jahre | Der Frosch Kilian lebt glücklich in seiner Hütte am Teich. Doch eines Morgens ist alles anders: Die Wiese ist weiß, der Teich zugefroren und es ist bitterkalt – Kilians erster Winter! Verwirrt sucht er Hilfe, doch seine Freunde stehen ihm mit Rat, Brennholz und einem warmen Schal zur Seite. Gemeinsam kommen sie durch die eisige Zeit und freuen sich bald über die ersten Frühlingssonnenstrahlen. larifari-puppentheater.de
Mit freundlicher Unterstützung von Kannemann
Konzertsaal Bonifatius UG, Holbeinstrasse 70
29.3.202616:0015:30

Contemporary Jazz | Mumble Jazz ist das Quartett des Kölner Saxofonisten und Bassklarinettisten Big Breeezy aka Victor Fox. Die Band spielt Stücke von ihrem aktuellen Album „Breeezy Mumble Jazz“, welches 2023 bei Boomslang Records erschienen ist. Die Musik des Quartetts enthält Einflüsse aus verschiedenen musikalischen Richtungen, wie z.B.: Ornette Coleman, Eric Dolphy, Anthony Braxton aber auch 3-6- Mafia oder Notorious BIG. In Kooperation mit der Jazzinitiative Frankfurt
Line up:
Big Breeezy, sax, clar
Fabian Dudek, alto sax
Robert Landfermann, bass
Joshua Knauber, drums
Bonifatius Konzertsaal UG
31.3.202620:0019:00
AK: 25€ / 20€ erm JIF / 10€ erm Stud. Ermässigungen gegen Nachweis

Theater ab 3 Jahre | Rumps – es klirrt, ein Schrei: „Ihhh, eine Maus!“ Alex flüchtet ins Mauseloch. Dabei wollte er nur ein paar Krümel unter dem Frühstückstisch holen. „Alle schreien, wenn sie mich sehen“, denkt er traurig. Eines Mittags wagt er sich ins Kinderzimmer und trifft dort Willa, eine gelbe Aufziehmaus. „Ich bin Annas Lieblingsspielzeug. Ich darf alles!“, prahlt sie. Alex wünscht sich, auch so eine Maus zu sein. Doch als Willas Kurbel abbricht und sie in einer Kiste landet, bleibt Alex nur ein Wunsch: seine neue Freundin zu retten. theaterpatati.de
Mit freundlicher Unterstützung von Kannemann
Konzertsaal Bonifatius UG, Holbeinstrasse 70
26.4.202616:0015:30
