Theresia Philipp - alto sax
Uli Kempendorff - tenor sax
Sebastian Scobel - piano
Hans Glawischnig - bass
Kresten Osgood - drums
Was haben Dr. Lonnie Smith, Peter Brötzmann, Billy Preston, Brad Mehldau, Sam Rivers und Dr. Yusef Lateef gemeinsam? Sie alle haben schon mit Kresten Osgood zusammengespielt. Der dänische Schlagzeuger gilt als Ikone des europäischen Jazz und der improvisierten Musik – mit über hundert Einspielungen und einer beeindruckenden Liste an Weggefährt*innen. Er improvisiert mit größtem Respekt vor der Jazz-Tradition, beherrscht sie meisterhaft und fordert sie zugleich ständig heraus – „serious play“ im besten Sinne.
Zum ersten Mal treffen nun zwei Mitglieder der hr-Bigband auf der Bühne mit Kresten Osgood zusammen: Hans Glawischnig, seit über drei Jahrzehnten eine feste Größe des internationalen Jazz, spielte mit Künstlern wie Chick Corea, Paquito D’Rivera oder Ravi Coltrane und ist seit 2020 Teil der hr-Bigband. Sebastian Scobel, jüngstes Mitglied des Ensembles, begeistert mit Spielfreude und stilistischer Offenheit – „so frei, so die Akkorde changierend bewegend, so voller Spiellust und Einfallsreichtum“, schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Zur Erweiterung des Trios hat Scobel zwei prägende Stimmen der deutschen Jazzszene eingeladen:
Theresia Philipp, WDR-Jazzpreisträgerin 2022 und Künstlerische Leiterin des Bundesjazzorchesters, beeindruckt mit klarer musikalischer Sprache, großer Ausdruckskraft und unverkennbarem Altsaxophonsound. Als Komponistin und Arrangeurin verbindet sie komplexe Klangstrukturen mit improvisatorischer Freiheit und prägt so den zeitgenössischen Jazz in Deutschland maßgeblich.
Uli Kempendorff, eine der markantesten Stimmen der Berliner Szene, steht für energiegeladene Improvisationen und einen Ton, der Kraft und Sensibilität vereint. Seine Musik bewegt sich an der Schnittstelle von Tradition und Avantgarde und ist auf zahlreichen Alben bei Labels wie ECM, Enja oder WhyPlayJazz dokumentiert. Neben seinen eigenen Projekten arbeitete er mit Künstler*innen wie Julia Hülsmann, Rolf Kühn, SEEED oder „Little“ Jimmy Scott und prägt als Bandleader und Kurator die vielseitige Berliner Jazzlandschaft.
Konzertsaal Bonifatius UG, Holbeinstrasse 70
30.1.202620:0019:00
Abendkasse: 30€/25*JIF/15*Stud/Azubi
Drei Konzerte. Ein Abend. Ein Fest
Zum Finale des 9. Fabrik-Jazz-Festivals feiern wir die Vielfalt und kreative Energie der jungen Frankfurter Szene. Drei Konzertreihen, die das ganze Jahr über regelmäßig monatlich von der Fabrik veranstaltet werden, vereinen sich an diesem Abend zu einem besonderen musikalischen Panorama - mit musikalischen Features der Musiker*innen untereinander muss gerechnet werden!
Ein Abschlußabend, der zeigt, wie lebendig, und vernetzt die Frankfurter Szene ist, Jazz, Soul, Elektronik und Improvisation verbindet und die Zukunft dieser Musik und der Szene feiert... und das natürlich auch mit einer Afterparty - an den Decks dann DJ 2cloudy.
20:30 // Set 1
circuits - put together by Paul Janoschka / feat. Robert Wypasek, Dae Bryant, Nadav Erlich
Der Frankfurter Pianist Paul Janoschka ist nicht nur in der lokalen, sondern auch in der internationalen Jazzszene bestens vernetzt. Mit dieser monatlichen Konzertreihe bringt Paul Janoschka und ‚Die Fabrik‘ aktuelle Formen des modernen Jazz auf die Bühne – offen für neue Besetzungen, neue Klänge und neue Ideen. Zum Festival bringt Paul die Reihe auf die große Bühne und lädt Gäste ein, die gemeinsam mit ihm erkunden, was zeitgenössischer Jazz heute bedeuten kann: kommunikativ, energetisch und immer ein bisschen unvorhersehbar.
Robert Wypasek (geb. 1999) ist ein polnischer Tenor- und Sopransaxophonist und Komponist, der derzeit an der FHNW Musik – Jazzcampus Basel studiert. Er schloss sein Studium an der Karol-Szymanowski-Musikakademie in Katowice mit Auszeichnung ab.
Seine Musiksprache verbindet zeitgenössischen Jazz, moderne klassische Einflüsse und eine ausgeprägte europäische Sensibilität. Inspiriert vom Alltag, der bildenden Kunst, dem Theater, dem Film und Elementen der Natur schafft er Klanglandschaften, die sich durch dunkle Farben, emotionale Tiefe und weitläufige, sorgfältig gestaltete Texturen auszeichnen.
Wypasek hat mit führenden Persönlichkeiten der europäischen und internationalen Jazzszene zusammengearbeitet, darunter Pablo Held Trio, Jason Palmer, Nicole McCabe, Philip Dizack und im Rahmen des Amsterdam Basel Creative Collective mit Lionel Loueke, Tineke Postma und Jim McNeely.
Dae Bryant, Schlagzeuger aus Harlem, New York, wuchs in einer musikalischen Umgebung auf, in der besonders die Kirche prägend wurde. Dort erlebte er früh die Kraft von Musik als Medium für Energie, Gemeinschaft. Dieser Zugang begleitet ihn bis heute: Musik versteht Bryant nicht als Stil oder Kategorie, sondern als Form des Seins – offen, durchlässig und frei von festgelegten Zuständen.
Nach prägenden Jahren in der lebendigen Jazzszene Harlems führt ihn sein Weg zum Studium nach Basel, wo er seine künstlerische Sprache weiter vertieft. Sein Spiel verbindet Erdung und Offenheit und spiegelt seine kontinuierliche Suche nach Klang, Ausdruck und Präsenz. Für Bryant ist Musik ein Raum, in dem Aufmerksamkeit, Energie und Begegnung im Mittelpunkt stehen.
Nadav Erlich ist ein israelischer Komponist und Kontrabassist, der in Basel lebt.
Als Komponist bewegt er sich zwischen verschiedenen Rollen, Genres und Medien und hat sich auf die Zusammenarbeit mit Interpreten und Ensembles unterschiedlicher Herkunft spezialisiert. Er komponiert für Streichquartette, experimentelle Big Bands sowie neue Orchestermusik.
Als gefragter Bassist und Kollaborateur unter den aufstrebenden Talenten der neuen Improvisations- und Jazzgeneration arbeitet er intensiv mit einer Vielzahl von Musikern zusammen, darunter Malcolm Braff, Silvan Jorays Clusters, Miriam Hässigs Aye!, das Quintett Ayna Veer mit dem renommierten Pianisten Aydin Esen, Phelan Burgoyne Trio, Oded Geizhals Trio, Jordi Pallarés Project, Francesca Gazas Ensemble Kugelförmigkeit, das Basler Quintett Katom, Yumi Itos Trio und viele mehr.
Während seiner aktiven Konzerttätigkeit absolvierte er in Basel einen Master in Komposition bei Guillermo Klein, Michel Roth, Caspar Johannes Walter und Johannes Menke. Sein akademischer Schwerpunkt lag auf der klassischen Musik des 20. Jahrhunderts, mit besonderem Augenmerk auf den Werken von Igor Strawinsky, Béla Bartók, Olivier Messiaen und György Ligeti. Sein Kompositionsrepertoire umfasst verschiedene Ensembles, von kleinen Kammermusikgruppen bis hin zu großen Big Bands und klassischen Bläserensembles.
https://www.instagram.com/de_dae_day/
https://www.instagram.com/nadavadan_/
https://www.nadaverlich.com
21:30
SOIL – neuer Boden für den Neo-Soul
presented by NI-KA
Mit NI-KA steht eine der spannendsten Stimmen der deutschen Neo-Soul-Szene im Mittelpunkt. Die monatliche Reihe „SOIL“ schafft Raum für neue Talente und frische Sounds zwischen Soul, Jazz und Hip-Hop. Für das Festival übernimmt NI-KA das Hosting und präsentiert gemeinsam mit ihren Gästen neue Facetten eines Genres, das sich ständig wandelt und dabei immer tiefer wurzelt. Grooves, Emotion und Authentizität – das ist SOIL.
Aufgewachsen in der Südpfalz, wo ihre musikalische Reise in einem Gospelchor begann, ist NI-KA nun seit mehreren Jahren in Frankfurt zuhause und machte sich schnell erst in der lokalen, dann in der deutschen Musikszene einen Namen.
Im Vorentscheid für den Eurovision Song Contest, oder bald auch bei 'Pop goes big' mit der HR-BigBand im Rücken, bewiest NI-KA immer wieder dass sie nicht nur wunderbar singen, sondern auch höllisch gut performen kann. Am liebsten aber singt sie ihre eigenen Songs. Aus eingängigen Beats und ihrer tiefen, rauen Stimme kreiert sie einen unverwechselbaren Sound. (Quelle: hr-bigband.de)
22:30 - open end
Der Temporäre Elektronische Salon mit Oliver Leicht & Oli Rubow feat: DJ 2cloudy // Afterparty
Wenn Oliver Leicht (Electronic Clarinet & Saxophone, Samples) und Oli Rubow (Electro-Acoustic Dub-Drums) gemeinsam improvisieren, entstehen Klangwelten zwischen akustischer Virtuosität und elektronischem Experiment. Im „Temporären Elektronischen Salon“ verschmelzen Jazz, Clubsound und Live-Elektronik zu einer pulsierenden Performance... auch das monatlich im Programm der Fabrik.
Auch im 3. Set darf man sich auf spontane Gäste und musikalische Querverbindungen freuen – zwischen den Reihen und Gastmusiker*innen der vorigen Konzert-Sets, zwischen den Stilen... und DJ 2cloudy, der nahtlos die Afterparty einleiten wird.
Gerade in diesem letzten Teil liegt eine besondere Spannung: Der „Salon“ öffnet sich als Spielfläche für Begegnungen, in der Grenzen verschwimmen und Neues improvisatorisch im Moment entsteht.
Die Zeichen stehen gut für ein spannendes Finale, das den Geist des Festivals einfängt: offen, gemeinschaftlich und voller musikalischer Neugier.
Bonifatius Konzertsaal UG
31.1.202620:3019:30
Abendkasse: 35€/30*JIF/15*Stud/Azubi
Anke Lucks – trombone
Almut Schlichting – Bariton sax
Christian Marien – drums
Dieses Berliner Trio trägt seinen Namen zu Recht. Wohl niemand wird bei ihrer Musik ein Auge zu tun, denn Anke Lucks, Almut Schlichting und Christian Marien sind die Miniatur-Ausgabe einer Brass Band.
Ihre kompakte Größe transzendieren sie mit einem rauen, überschäumenden Sound, den man von einem viel größeren Ensemble erwarten würde. Sie jonglieren mit wechselnden Rollen zwischen Rhythmus und Melodie und durchqueren so eine betörende Landschaft aus Free Jazz, Funk, Punkrock und New Orleans Brass Band. Gemeinsam öffnen sie ihre eigenen Stücke in alle Richtungen, angetrieben von einer Mischung aus improvisatorischem Schwung und bestens verzahnten Grooves.
"Was die Insomnia Brass Band auf die Bühne zaubert, ist hinreißend. Frappierend ist dabei die geradezu aufreizende Simplizität der Mittel - und wie wunderbar diese zu einer Musik von komplexer, ja virtuoser Anmutung führen, wenn man die musikalischen Bausteine derart variantenreich, perfekt koordiniert und gewitzt kombiniert. Kein Wunder, dass die Band den Deutschen Jazzpreis 2023 erhalten hat.“ (Süddeutsche Zeitung)
Jazzthetik schreibt zum Album „Road Works“ (2023): „Auch auf ihrem Zweitling besitzt die Insomnia Brass Band die tänzerische Kraft echter Brassbands, diese aggressive Energie und Funkiness – und das trotz der minimalistischen Triobesetzung. (...) In jedem Fall: ein Riesenspaß.“
Bei diesem Konzert stellt die Band ihr aktuelles Album „Crooked Alligator“ vor. Jazzpodium schwärmt: „Auch das augenzwinkernde Spiel mit musikalischen Formen, Klischees und Stilen, das zu ihrem Markenzeichen geworden ist, führen sie munter weiter: Kinderlieder, Tanzschulen-Rumba oder Dancefloor-Groove – nichts ist vor ihnen sicher.“ (Michael Bossong) In Kooperation mit der Jazz Initiative Frankfurt und Melodiva – flinta* music network
Konzertsaal Bonifatius UG, Holbeinstrasse 70
10.2.202620:0019:00
AK: 25€ / 20€ erm JIF / 10€ erm Stud. Ermässigungen gegen Nachweis
Paul Janoschka - piano
Benedikt Jäckle - tenor sax
Gabriel Rosenbach - trumpet
Bjarne Sitzmann - guitar
Nicholas Klöffer - bass
Micha Jesske - drums, composition
Hillary Step – Nur noch diese eine Stufe trennt dich vom Gipfel, der höchsten
Erhebung der Erde. Dein Sauerstoff wird knapp und deine Beine taub. Du
hast kaum noch Kraft und doch bleibst du dran und kämpfst dich hoch. Hier
oben erwarten dich glücksgetränkte Momente, die alles andere vergessen
lassen.
Smuk nimmt dich mit von "Hillary Step" bis "Gartenhaus" zu "Holz" nach
"Harry Potter". Mit jeder Komposition erzählt es eine eigene Geschichte. Die
farbenreiche Musik entwickelt sich im Zusammenspiel sanglicher Melodien und
impressionistischer Harmonien. Dabei lässt sie auch Improvisationsteile
einfließen, die vom Modern Jazz inspiriert sind. Getragen wird sie von einem
rhythmischen Geflecht, das komplex daherkommt und gleichzeitig Hüften zum
Schwingen – oder zumindest Köpfe zum Wippen – bewegt.
Virgin Jazz Face: Die Kompositionen Jesskes klingen ausgereift, Improvisationen fügen sich in farbenreiche Harmonien und verbinden sich mit schönen Melodien. Und der Bandleader selbst? Spielt sensibel, koloriert und schiebt gefühlvoll an. Jesske ist hier kein Haudrauf, sondern T eamplayer in einer überzeugenden Mannschaft. (Christoph Giese)
https://michajesske.bandcamp.com/album/smuk
Konzertsaal Bonifatius UG, Holbeinstrasse 70
19.2.202620:0019:00
AK: 22€ / 17€ erm. JIF / 10€ erm- Stud. Ermäßigung gegen Nachweis
Soil - neuer Boden für den Noe-Soul presents: Mobilé
Mobilé steht für mitreißende Grooves, poetische Tiefe und einen urbanen Sound der gegenwärtiger kaum sein kann. Basierend auf Neo-Soul, Nu-Jazz und Break-Beats definieren die 5 jungen Musiker:innen eine neue Identität in der Musikszene. Eine Stimme voller melancholischer Tiefe und nicht zu bändigender Kraft. Instrumentalisten, die mit ihren künstlerischen Farben aufleuchten und vor virtuoser Risikobereitschaft nicht zurückschrecken. Mobilé transformiert jedes Konzert in eine tief resonierende Erfahrung. "Der Name ist Programm: Wie bei einem Mobilé bewegen sich ihre Kompositionen mal hierhin, mal dorthin, wirken dabei aber immer ausbalanciert. Alle Fünf leuchten im Gesamtklang mit den jeweils eigenen künstlerischen Farben immer wieder funkelnd auf.” - Konrad Bott, SWR
Laureen Mobo – Gesang
Leandro Hernández Waber – Keyboards
Matthias Nick – Gitarre
Alexander Brennscheidt – Bass
Jurij Espenschied – Schlagzeug
Konzertsaal Bonifatius UG, Holbeinstrasse 70
26.2.202620:0019:00
AK: 22€ / 17€ erm. JIF / 10€ erm Stud. Ermässigungen gegen Nachweis
Carlotta Armbruster – trombone
Tim Hepburn – trombone
Lucas Leidinger – piano, synthesizer
Tabea Kind – double bass
Thomas Sauerborn – drums, vibraphone, composition
Mit MIRABELLE bringt der Schlagzeuger und Komponist Thomas Sauerborn fünf eigenständige Stimmen zusammen, die in der Begegnung ein unverwechselbares Klangkollektiv formen. Die besondere Besetzung mit zwei Posaunen prägt den Klang der Band maßgeblich. Die Nähe der Posaune zur menschlichen Stimme und die emotionalen Nuancen, die daraus erwachsen, geben der Musik eine berührende Tiefe.
Sauerborns Kompositionen sind explizit für dieses Ensemble geschrieben. Sie entspringen meist einer intuitiven Melodie, aus der sich ein harmonischer und rhythmischer Kontext entfaltet, in dem sich individuelle Strukturen zu einer dynamischen Ganzheit verweben. So entsteht eine Musik, die gleichermaßen Raum für erzählerischen Ausdruck wie für spielerische Freiheit eröffnet: ein Dialog zwischen Individualität und Kollektiv.
Sauerborn, NICA artist 2024, ist bekannt für seine Arbeit mit Bands wie Das Ende der Liebe (deren jüngstes Album PERSIST mit der chinesischen Performance-Künstlerin su dance110 2025 den Preis der deutschen Schallplattenkritik erhielt und deren Vorgängeralbum SCHNEE* vom Magazin GROOVE unter die Top 20 Alben 2022 gewählt wurde), dem pan-europäischen Improvisationskollektiv Mount Meander (u.a. auf Cleanfeed) oder dem Trio Pollon (nominiert für den Deutschen Jazzpreis 2023). Mit seinem Soloprojekt [zimbel] erforscht er seit 2015 die Klangwelten eines einzigen hängenden Beckens – eine radikale Verdichtung seiner Idee von „Metamusik“: der Verschmelzung einzelner Stimmen zu einem resonierenden Ganzen.
Das Quintett ist seine neueste Formation – ein offenes Geflecht aus Energie, Präzision und gemeinsamer Klangalchemie.
Konzertsaal Bonifatius UG, Holbeinstrasse 70
28.2.202620:0019:00
AK: 25€/20€ erm.JIF/10€ erm. Stud. Ermäßigung mit Nachweis.
dies / Kabuki by Jan Peitzmeierdies / Kabuki by Jan Peitzmeierdies / Kabuki by Jan PeitzmeierDienstag
3. MÄR
Kabuki - Beats & Sounds, Modular
Oli Rubow – Electro-Acoustic Dub-Drums
Oliver Leicht – Electronic Clarinet & Saxophone, Samples
Seit einigen Jahren findet der Salon temporär an verschiedenen Orten Frankfurts statt und garantiert immer elektronische improvisierte Musik für und aus dem Moment. Hybrid Stylez, Dub-Drums, Scratches, Electric Reeds und Samples von Kunst bis Pop – alles fließt! Mit meistens Rubow & Leicht als Herz der Klang & Beat-Erzeugung gibt es jedesmal unterschiedliche Gäste, die die musikalische Reise-Route mit-definieren – so heute im einzelnen:
Kabuki
Hinter der Maske steckt die Seele Das Herz von Kabuki schlägt für so scheinbar unterschiedliche musikalischen Genres wie Jungle, Jan oder Ambient. Seit über 20 Jahren decken seine Produktionen das komplette Spektrum der Beat-Wissenschaft ab, immer auf der Suche nach dem besonderen Gefühl.
Neben seinen eigenen Produktionen ist Kabuki aber auch hinter den Kulissen tätig, sei es durch die Programmierung von Synthesizern, der Erstellung von Sample Packs oder durch seine Rolle als Dozent für Klangsynthese am Abbey Road Institute. Immer auf der Suche nach neuen Texturen und Ausdrucksmöglichkeiten hat Kabuki die Welt der Modularen Synthesizer für sich entdeckt, und auf diesem Instrument eine ganz individuelle Stimme entwickelt; sowohl im Studio, als auch bei Auftritten auf Festivals wie dem Superbooth in Berlin oder dem Tokyo Festival of Modular oder bei Jams mit Jazz Musikern.
Gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten dBridge hat Kabuki das Projekt New Forms ins Leben gerufen, bei dem die beiden mit befreundeten Künstlern ins Studio gehen und dort innerhalb von wenigen Stunden einen Track produzieren. Dieser Prozess wird live gestreamed, und am gleichen Abend ist der so entstandene Track dann bei der gleichnamigen New Forms Clubnacht hören. Ein New Forms-Boiler Room sowie ein Vinyl-Release der Season One zeigen die gesamte Bandbreite dieses spannenden Projekts. Für die Season Two zogen die beiden nach Japan, wo mit lokalen Künstlern Genregrenzen ausgelotet wurden.
Kabukis neuestes Abenteuer sind großformatigen AV Installationen, die an den Randzonen von Klang, Licht und Bewegung operieren. Dies ist der Ort an dem sich seine Interessen für Musik, Kunst und Technologie endlich treffen können, und es geht hier nicht um Stil oder Ästhetik, sondern um das schwer fassbare Element das alles in Bewegung hält: die Seele.
Oli Rubow fühlte sich schon früh hingezogen zu groove bezogener DJ Culture, was dazu führte, wofür er heute beliebt und bekannt ist: Die begeisterte Verbindung von elektrifizierten Beats und Handgemachtem, Improvisiertem. So gelingt ihm ein ein Brückenschlag zwischen moderner Club-Kultur und etabliertem Musikhandwerk, unter anderem zu hören mit Bands und Dj´s wie Hattler, Fat Freddies Drop, Freundeskreis, Jazzanova, Turntablerocker ....
Oliver Leicht war bereits zu Schulband-Zeiten von Holzblas-Instrumenten und elektronischen Effekten fasziniert. Alles begann mit einem simplen Delay,... lay,...lay,... Kombiniert mit einem Interesse an einer Unmenge von verschiedenen musikalischen Stilistiken führte das zur Mitwirkung und Produktionen mit so unterschiedlichen Ensembles wie Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass, Bob Brookmeyers New Art Orchestra, Zabriskie Point, [re:jazz], Die fantastischen Vier und Ralf GUM ... um nur einige zu nennen. Und mündet heute in die von ihm mit-initiierte offene Konzert Reihe „Der Temporäre Elektronische Salon“ – improvisierte elektronische Musik zum Wohlfühlen, Tanzen, Zuhören, Zuschauen und Genießen --- alles fließt!
Konzertsaal Bonifatius UG, Holbeinstrasse 70
3.3.202620:0019:00
AK: 22€ / 17€ erm. JIF / 10€ erm Stud. Ermässigungen gegen Nachweis
Paul Janoschka // piano
Albin Ormegard // guitar
Daniel Nagel // bass
Genius Lee Wesley // drums
Albin Ormegard ist ein 25-jähriger Gitarrist und Komponist aus Schweden, der derzeit in Kopenhagen lebt. Er hat sich schon früh seiner Kunst verschrieben und seine Leidenschaft für Musik durch ein Studium am Royal College of Music in Stockholm und als erster skandinavischer Musiker überhaupt im Rahmen des renommierten Focusyear-Projekts am Jazzcampus in Basel weiterverfolgt.
Während er sich noch als Student als prominenter Musiker in verschiedenen Genres in der schwedischen und schweizerischen Szene etablierte, wurde er zu einem gefragten Begleitmusiker in der europäischen Szene und trat mit verschiedenen Gruppen in Norwegen, Dänemark, Estland, Kroatien, Frankreich, den Niederlanden, Portugal, Österreich, Deutschland und der Schweiz auf.
instagram.com/albinormegard/
https://albinormegard.com
Genius Lee Wesley stammt aus Oakland, Kalifornien, und wird seit seiner Jugend als begnadeter Jazz-Schlagzeuger gefeiert. Mit 23 Jahren hat er bereits mit Größen wie Dayna Stephens, Gerald Clayton, Joe Sanders, Immanuel Wilkins, Buster Williams und vielen anderen gespielt.
Genius' Auftritte sind bekannt für ihre komplexen Rhythmen und ihren dynamischen Ausdruck, was ihn zu einem gefragten Talent sowohl für Live-Auftritte als auch für Studioaufnahmen macht. Sein Engagement für die Verschmelzung traditioneller und zeitgenössischer Stile hat seine herausragende Stellung in der Schlagzeuger-Community gefestigt.
In den letzten Jahren hat Genius seinen Horizont erweitert, indem er durch Europa tourte und in Israel auftrat. Seine Begegnung mit dem renommierten Jazztrompeter Ambrose Akinmusire führte zu gemeinsamen Auftritten, die seine musikalische Reise weiter bereicherten.
Derzeit lebt er in Basel, Schweiz, wo er mit einem Vollstipendium seinen Master of Performance am Jazzcampus absolviert.
instagram.com/geniuslw
facebook.com/geniuslee.wesley/
Daniel Nagel wuchs im Süden Deutschlands auf und entdeckte dank seiner Mutter, einer Klavierlehrerin, schon früh seine Leidenschaft für Musik. 2022 zog er nach New York City, um am City College of New York seinen Master bei dem renommierten Bassisten David Wong zu absolvieren. Dort arbeitete er mit Künstlern wie Ray Gallon, Rodney Green und der Blue-Note-Legende George Braith zusammen und trat u. a. in der Carnegie Hall, im Dizzy’s Club und Ornithology Jazz Club auf.
Als Mitbegründer des deutschen Quintetts WELS veröffentlichte er das gleichnamige Debütalbum und ist zudem auf Aufnahmen mit dem Sam Newbould Quintet, Ilia Rayskin und der CvA Concert Big Band zu hören.
Konzerte führten ihn in renommierte Spielstätten wie dem Sunset Sunside (Paris), Bimhuis (Amsterdam), Vortex (London) und die Elbphilharmonie (Hamburg) sowie zu Festivals wie dem Panama Jazz Festival, Umbria Jazz und North Sea Jazz.
instagram.com/danielnagel_/
Konzertsaal Bonifatius UG, Holbeinstrasse 70
13.3.202620:0019:00
AK: 22€ / 17€ erm. JIF / 10€ erm- Stud. Ermäßigung gegen Nachweis
Contemporary Jazz | Mumble Jazz ist das Quartett des Kölner Saxofonisten und Bassklarinettisten Big Breeezy aka Victor Fox. Die Band spielt Stücke von ihrem aktuellen Album „Breeezy Mumble Jazz“, welches 2023 bei Boomslang Records erschienen ist. Die Musik des Quartetts enthält Einflüsse aus verschiedenen musikalischen Richtungen, wie z.B.: Ornette Coleman, Eric Dolphy, Anthony Braxton aber auch 3-6- Mafia oder Notorious BIG. In Kooperation mit der Jazzinitiative Frankfurt
Line up:
Big Breeezy, sax, clar
Fabian Dudek, alto sax
Robert Landfermann, bass
Joshua Knauber, drums
Konzertsaal Bonifatius UG, Holbeinstrasse 70
31.3.202620:0019:00
AK: 25€ / 20€ erm JIF / 10€ erm Stud. Ermässigungen gegen Nachweis
