Seit einigen Jahren findet der Salon temporär an verschiedenen Orten Frankfurts statt und garantiert immer elektronische improvisierte Musik für und aus dem Moment. Hybrid Stylez, Dub-Drums, Scratches, Electric Reeds und Samples von Kunst bis Pop – alles fließt! Mit meistens Oli Rubow & Oliver Leicht (HR-BigBand) als Herz der Klang & Beat-Erzeugung gibt es jedesmal unterschiedliche Gäste, die die musikalische Reise-Route mit-definieren – so heute mal nur mit Oli Rubow als Host, und gleich zwei Pianisten, die sowohl im Jazz wie auch in Pop-und Clubkultur zuhause sind, uns ebenfalls beide als Producer arbeiten .. vermutlich standen noch nie so viele Tasten-Instrumente auf der Bühne der Fabrik!!
Ulf Kleiner - aufgewachsen in der oberfränkischen Wagnerstadt Bayreuth mit der Jazzplattensammlung seines Vaters entdeckte Ulf Kleiner, Lego spielend zwischen Oscar Peterson und Erroll Garner früh das Klavier für sich. Nach einem Jazzpiano Studium an der Hochschule für Musik Mainz blieb er der Stadt treu. Er spielt u.a. bei Fola Dada, DePhazz, Caro Trischler & Joo Kraus und arbeitet/e als Pianist, Produzent und Komponist u.a. mit Jeff Cascaro, der HR Bigband, Charlie Mariano, Ian Pooley uvm. Bei seinem Soloalbum ‚PIANOSKOP‘ aus dem Jahr 2020 (klangraum records) wird ein Konzertflügel zur Bühne: Allerlei Percussion, Bässe und Sounds, alles passiert und entwickelt sich akustisch im Inneren des Instruments, ganz nah eingefangen und vergrößert. Er ist Produzent diverser Alben, aktuell der Alben von Fola Dada und Caro Trischler, die beide 2025 erscheinen, und macht als gefragter Sideman Ausflüge in allerlei Spielarten des Jazz, Soul und Electro.
http://www.ulfkleiner.de
Matthias Vogt - ist ein wahrer Musikmensch: Der Frankfurter ist DJ und Musiker zugleich. Der klassisch ausgebildete Jazzpianist arbeitet als Arrangeur, Komponist, Produzent und Keyboarder. Er hat bereits acht Jazz-Studioalben aufgenommen. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille: Seine Diskografie umfasst über 200 Veröffentlichungen! Nach einer arbeitsreichen Zeit zu Beginn dieses Jahrhunderts mit seinen früheren Hauptprojekten konzentriert er sich nun auf seine eigene Musik.
Er veröffentlichte eine fünfteilige EP-Serie beim Londoner Label Anjunadeep. Außerdem war er regelmäßig beim Frankfurter Label Polytone vertreten, wo er auch sein aktuelles Album veröffentlichte. Neben seinen eigenen Musikprojekten arbeitete er mit Größen wie Satoshi Tomiie, Ian Pooley (MVIP) und Chez Damiez (als Kids In The Streets) zusammen.
Seit den frühen 90er-Jahren ist Matthias als DJ aktiv und erlebte den rasanten Wandel der Dance-Musik in der pulsierenden Frankfurter Clubszene hautnah mit. Vogt legte regelmäßig in Sven Väths Cocoonclub auf. Er legte bereits in Clubs wie The End in London, Club 11 (Amsterdam), Tresor (Berlin), Cielo (New York) und Arma 17 in Moskau auf und spielte Konzerte rund um den Globus, beispielsweise in Japan, Taiwan, Australien, Spanien, Frankreich, Brasilien und Südafrika. Darüber hinaus ist Matthias ein gefragter Remixer.
Als DJ/Produzent und Jazzpianist vereint Matthias Vogt das Beste aus beiden Welten und kreiert so seinen ganz eigenen, unverwechselbaren Stil.
https://matthiasvogt.bandcamp.com
https://www.instagram.com/matthiasvogtmusic/?hl=de
Oli Rubow fühlte sich schon früh hingezogen zu groove bezogener DJ Culture, was dazu führte, wofür er heute beliebt und bekannt ist: Die begeisterte Verbindung von elektrifizierten Beats und Handgemachtem, Improvisiertem. So gelingt ihm ein ein Brückenschlag zwischen moderner Club-Kultur und etabliertem Musikhandwerk, unter anderem zu hören mit Bands und Dj´s wie Hattler, Fat Freddies Drop, Freundeskreis, Jazzanova, Turntablerocker, Die Fantastischen 4, ....
https://www.instagram.com/olirubow/?hl=de
Konzertsaal Bonifatius UG, Holbeinstrasse 70
1.4.202620:0019:00
AK: 22€ / 17€ erm. JIF / 10€ erm- Stud. Ermäßigung gegen Nachweis
Amit Friedman - tenor sax
Hila Kulik - piano
Thiago Duarte - bass
Marc Michel - drums
Der Saxofonist und Komponist Amit Friedman gehört zu den führenden Musikern der israelischen Jazzszene. Friedmans Musik ist in der Jazztradition verwurzelt und verbindet Elemente der Weltmusik und insbesondere der orientalischen Musik. In der Zusammenarbeit der Band entsteht eine frische Mischung aus klassischem Jazz-Soul, orientalischen Grooves und zeitgenössischen Vibes. Ihre Musik ist tief emotional und rhythmisch mitreißend und zieht das Publikum von der ersten Note an in ihren Bann.
Neben seiner Arbeit als Instrumentalist, Komponist und Arrangeur ist Friedman sehr aktiv als Pädagoge und arbeitet daran, den Jazz unter jungen Menschen voranzutreiben.
Konzertsaal Bonifatius UG, Holbeinstrasse 70
9.4.202620:0019:00
AK: 25€ / 20€ erm JIF / 10€ erm Stud. Ermässigungen gegen Nachweis
Neža Ožinger – vocals, guitar
Paul Janoschka - piano, rhodes
Mario Angelov – bass
Zoltan Fekete – drums
Der Pianist und Wahl-Frankfurter Paul Janoschka ist nicht nur in der lokalen, sondern auch in der internationalen Jazzszene bestens vernetzt. Mit der monatlichen Reihe „circuits“ präsentieren Paul und DIE FABRIK regelmäßig aktuelle, moderne Spielarten des Jazz – offen für neue Besetzungen, neue Klänge und neue Ideen. Meist zum 3. Donnerstag im Monat lädt er Gäste ein, die gemeinsam mit ihm erkunden, was zeitgenössischer Jazz heute bedeuten kann: kommunikativ, energetisch und immer ein bisschen unvorhersehbar.
featured artists Vol.7:
Neža Ožinger ist eine Singer-Songwriterin aus Slowenien, die derzeit ihren Bachelor in Jazzgesang am Jazzcampus Basel in der Schweiz abschließt. Sie schreibt folkige Musik mit Gitarre und Gesang und lässt sich dabei von einer Vielzahl von Künstlern inspirieren, darunter Joni Mitchell, Madison Cunningham, Elliot Smith und alte Jazzstandards.
https://www.instagram.com/neza.ozinger/?hl=de
Mario Angelov In Frankfurt aufgewachsen und dort erstmals mit Jazz in Berührung gekommen, ist der deutsch/bulgarische Bassist heute wieder Teil der lokalen Szene. Bekannt für sein rhythmisch akkurates Spiel und seine technische Virtuosität, ist er fest in der deutschen Jazzszene etabliert und arbeitete u. a. mit Ronny Graupe, Rainer Böhm, Clara Vetter, Fabian Arends, Peter Gall, Stefan Karl Schmid, Sebastian Gille und Janning Trumann zusammen.
https://www.instagram.com/marioangelove/?hl=de
Zoltán Fekete ist ein Schlagzeuger aus Ungarn. Er wirkt in verschiedenen Projekten mit, die Elemente des Avantgarde-Jazz der 60er-Jahre über Midwest-Emo bis hin zu experimenteller Elektronik vereinen. In seinen Bands ist er außerdem als Komponist und Arrangeur tätig.
Bonifatius Konzertsaal UG
16.4.202620:0019:00
AK: 22€ / 17€ erm. JIF / 10€ erm- Stud. Ermäßigung gegen Nachweis
"Urban Art Orchestra presents...“ ist sowohl Teil des 2. JC-Festivals als auch die siebte, und sehr besondere Ausgabe der monatlichen Konzertreihe ‚SOIL - neuer Boden für den Neo-Soul', eine Zusammenarbeit von 'DIE FABRIK' in Frankfurt-Sachsenhausen, Sängerin NI-KA, und Jona Heckmann. Abseits von der engen Zusammenarbeit mit NeoSoul Sängerin NI-KA wird dieser Abend ein Showcase für weitere Künstler*innen der Frankfurter Szene. Ein weiteres Mal werden NeoSoul- und HipHop-Grooves vom Urban Art Orchestra in ein neues Gewand gesteckt, was an diesem Abend erst- und zunächst einmalig zu hören sein wird. Trockene OldSchool Beats, NeoSoul und Afro-Beat treffen auf sanfte Streicher, eine wuchtige Horn Section und handgemachte Grooves.
Für das Jazz Connects Festival in Zusammenarbeit mit DIE FABRIK haben Heckmann und sein Urban Arts Orchestra neue Arrangements für 3 wundervolle lokale KünstlerInnen entwickelt, welche am 30.04., dem internationalen Tag des Jazz, zum ersten mal aufgeführt werden.
SolistInnen:
LAUREEN MOBO schloss 2025 ihr Studium im Fach Jazz- und Popgesang an der Hochschule für Musik Mainz ab, wo sie bei Alexander Gelhausen, Nanny Byl, Alex Pugh und privat bei Barbara Ganter studierte und wurde 1 Jahr zuvor als Stipendiatin in die renommierte Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Ihre gesangliche Ausbildung begann jedoch bereits 2014 bei der Sopranistin Ilse Berner. Seit 2025 setzt sie ihre künstlerische und wissenschaftliche Laufbahn mit einem Masterstudium in Musikphysiologie an der Hochschule für Musik Freiburg fort. Als vielseitige Sängerin ist sie in mehreren Formationen aktiv und bewegt sich stilistisch souverän zwischen Jazz, Soul, Pop, Bossa Nova und Gospel. Als Frontsängerin und Gründungsmitglied der Band Mobilé verbinden sie diese Einflüsse durch mitreißende Grooves, poetische Tiefe und urbanen Sound zu einem Bandsound. Mit Mobilé war sie Teil des SWR2 Jazz College (2022) und des International Junior Jazz Meeting in der Schweiz (2023) und gewann 2024 den Sparda Jazz Award sowie das Pop RLP-Stipendium. Konzertauftritte führten die Formation deshalb bereits auf nationale und internationale Bühnen.
JULIE KUHL (geboren 2005 in Châtillon-sur-Seine, Frankreich) ist eine Singer-Songwriterin aus Frankfurt am Main, deren musikalische Karriere in den letzten Jahren zunehmend Fahrt aufnimmt–sowohl in Deutschland als auch international. So war es wohl möglicherweise doch nicht völlig übertrieben, als das Journal Frankfurt bereits 2022 von einer Musikerin sprach „die bald die ganze Welt kennt“. Im Sommer 2024 hatte Julie noch einige herausragende Life-Auftritte. Darunter wahrscheinlich der spektakulärste: die musikalische EröZnung der Fußball-Europameisterschaft 2024 in Frankfurt mit einer eigenen Interpretation von „You’ll Never Walk Alone“ vor20.000 Zuschauer:innen und live übertragen im Fernsehen. Kurz danach reiste Julie gemeinsam mit ihrem Bruder für vier Wochen in die USA, um in Los Angeles, Nashville und New York zu arbeiten. Ermöglicht wurde diese Reise durch das Netzwerk von Chris Douridas und Mike Dixon. In insgesamt 23 Sessions traf sie auf Produzent:innen wie Sam Barsh,Stefan Skarbek, und Simon Tellier–alles namhafte Persönlichkeiten der US-Musikszene, die bereits mit Künstler:innen wie Amy Winehouse, Doja Cat, Kendrick Lamar, Anderson Paak, Miley Cyrus oder Charli XCX zusammengearbeitethaben. Für Julie wurde die Reise zu einem kreativen Schlüsselmoment,künstlerisch und persönlich. Viele der dort entstandenen Songs fließen in ihr kommendes Album ein.Anfang 2025 gründete Julie ein Trio mit ihrem Bruder und dem Drummer Felix Lothwesen, um die neuen Songs auch live umzusetzen. Gleichzeitig verstärkte sie die Zusammenarbeit mit dem Booker Wido von Wienskowski (RBK Fusion), der ihr bereits eine Tour mit dem Projekt „Vereinsheim“ sowie zahlreiche Support-Shows (Amilli, Donkey Kid, Blaudzun) verschaZt hat. Die größte Support -Show kam indes nicht über ihn, sondern über die Konzertagentur Wizard: So spielt Julie in der Kölner Philharmonie vor Jamie Cullum. Ein Auftritt, der so erfolgreich war, dass weitere Engagements in Dresden,Gelsenkirchen,München und zuletzt in Hamburg folgten.
DANIEL ORTA mischt mit seiner deutschsprachigen Version des NUJazz und Neo-Soul Kosmos die Karten der deutschen Musikszene neu. Kein Kitsch und keine Kompromisse, stattdessen ungeschönte, rastlos treibende Musik mit sozialkritischen Texten und der Liebe zum musikalischen Detail. Beeinflusst sind die komplexen Harmonien und das Narrativ von Jazz, Hip Hop und den neuen Sounds aus UK. ORTA (am 28.5.26 auf der Bühne der FABRIK, zu SOIL Vol.8) schreckt nicht vor musikalischer Vielfalt zurück und ist die richtige Adresse für Musikliebhaber:innen, die sich gerne von Musik und Text überraschen lassen möchten.
Konzertsaal Bonifatius UG, Holbeinstrasse 70
30.4.202620:0019:00