Alexandra Ridout - tr
Kevin Sun - tsax
Hamish Smith - b
Jochen Rückert - dr
Schlagzeuger Jochen Rückert präsentiert sein 'New Quartett' aus New York City. Die Mitmusiker:innen sind allesamt Senkrechtstarter der New Yorker Jazzszene und rund zwei Jahrzehnte jünger als der Bandleader - eine selbst auferlegte Herausforderung, mit der jungen Generation Schritt zu halten und sie gleichzeitig zu fördern.
Als Sideman in einigen der einflussreichsten Bands der frühen 2000er Jahren, unter anderem dem Kurt Rosenwinkel Quartett und dem tragisch unterschätzten Sam Yahel Trio, hat Rueckert gelernt, wie man eine Band nachhaltig auf höchstem Niveau leitet: sein vorheriges Quartett tourte mehr als 15 Jahre lang in den USA, Europa und Asien. Neben seinen eigenen Projekten ist Rueckert von langjährigen Engagements in Seamus Blake/Chris Cheeks „Reed's Ramble“, Marc Copland's Trio, Nils Wogram's Root 70 und Melissa Aldana’s Trio bekannt, aktuell spielt er viel mit Fred Hersch’s Trio. Jochen ist auf Bühnen in aller Welt aufgetreten, darunter auch im Village Vanguard, dem heiligen Gral des Jazz, der ihm letztendlich am meisten am Herzen liegt. Jochen Rückert stellt sein Quartett mit folgenden Worten vor:
Die aus London stammende Alexandra Ridout hat mit ihrem kürzlich von New Music USA verliehenen Next Jazz Legacy Award sowie ihren Auftritten mit der Blue Note All-Star-Band Artemis für Aufsehen gesorgt - und das alles im Alter von nur 24 Jahren. Ihr lyrischer Sound brachte ihr außerdem den Preis als beste Solistin beim Keep an Eye International Jazz Award 2023 in Amsterdam ein.
alexandraridoutmusic.squarespace.com
Als virtuoser Improvisator und produktiver Bandleader mit mehr als acht Alben erinnert Kevin Sun uns daran, dass es in Brooklyn mindestens zehn Saxophonisten gibt, von denen niemand gehört hat, die auf einem höheren Niveau spielen als fast alle anderen auf der Erde.
Der aus Neuseeland stammende Hamish Smith ist mit seinem rhythmisch robusten Spiel sehr gefragt und wurde kürzlich vom Paquito D’Rivera Quintett aufgegabelt.
Dieses Konzert ist eine Zusammenarbeit mit der Jazz Initiative Frankfurt.
Bonifatius Konzertsaal UG
3.11.202620:0019:00
AK: 25€ / 20€ erm JIF / 10€ erm Stud. Ermässigungen gegen Nachweis
Marc Doffey - sax
Igor Osypov - git
Christian Frentzen - p
Thomas Stieger - b
Peter Gall - dr
Thomas Stieger hat sich als äußerst vielseitiger Bassist, Produzent und Komponist in der vielfältigen Musikszene Europas einen Namen gemacht. Mit einem langjährigen Ruf als gefragter Session-Musiker und Sideman arbeitet er mit einer Vielzahl national und international renommierter Künstler aller Genres zusammen (u.a. Wolfgang Haffner, Nils Landgren, Torsten Goods oder Sarah Connor) - und spielt Konzerte auf der ganzen Welt.
Nachdem er mit seiner Band „Marriage Material“ zwei von der Kritik gefeierte Alben veröffentlicht hat, erschien 2024 sein erstes Album „CHOICES“ (Jazzline/Leopard) unter eigenen Namen - mit speziellen Gastauftritten von Randy Brecker, Will Lee, Tim Lefebvre, Wolfgang Haffner, Aly Keïta, Rhani Krija, Simon Oslender und Alma Naidu.
Auf der Bühne wird er unterstützt von einer Band, die seinesgleichen sucht: Christian Frentzen am Piano & Keyboard, hat bereits mit Till Brönner, Max Mutzke, Nils Landgren, Teddy Teclebrhan und vielen anderen zusammengearbeitet; Peter Gall am Schlagzeug, der den Deutschen Jazzpreis 2025 für das beste Album erhielt; Marc Doffey am Saxophon, nicht nur ein herausragender Instrumentalist, sondern auch vielseitiger Komponist und Arrangeur und Igor Osypov an der Gitarre, einer der spannendsten Gitarristen, Multiinstrumentalisten und Produzenten der deutschen Szene.
Bonifatius Konzertsaal UG
11.11.202620:0019:00
AK: 22€ / 17€ erm. JIF / 10€ erm. Stud. Ermäßigung gegen Nachweis
Paul Janoschka - piano
Daniel Nagel - bass
Max Stadtfeld - drums
& special guests
Im Südwesten Deutschlands geboren und aufgewachsen, begann Paul Janoschka seine musikalische Ausbildung mit klassischem Klavierunterricht bei seinem Vater. Als Jugendlicher nahm er ersten Jazz-Klavierunterricht bei Jörg Schöllhorn, während er gleichzeitig zu Hause unermüdlich Hip-Hop-Beats auf seiner MPC1000 produzierte – tief geprägt vom Sound des Hip-Hop der 1990er Jahre, den er durch seinen älteren Bruder kennengelernt hatte.
Es folgte ein Studium im Fach Jazz-Klavier bei Prof. Joerg Reiter und Prof. Rainer Böhm an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Anschließend setzte er seine Ausbildung am City College of New York fort, wo er als DAAD-Stipendiat ein zweijähriges Masterstudium bei Fred Hersch, Kevin Hays, Mike Holober und Steve Wilson absolvierte. Diese intensive Zeit in New York prägte seine künstlerische Entwicklung maßgeblich und vertiefte seine Verbindung zur lebendigen Jazzszene der Stadt.
Heute lebt Paul Janoschka in Frankfurt am Main; er ist ein gefragter Sideman in europäischen und internationalen Ensembles und zugleich die treibende kreative Kraft hinter seinen eigenen Projekten.
Mit der monatlichen Konzertreihe „circuits“ bringt Paul Janoschka zusammen mit 'Die Fabrik - Kulturwek Frankfurt' Musiker aus unterschiedlichen Szenen zu kreativen Begegnungen zusammen und verwirklicht so seine Vision des Jazz als lebendigen, gemeinschaftlichen Austausch. Sein musikalisches Schaffen zeichnet sich durch eine ebenso sensible wie kraftvolle und offene Spielweise aus, gepaart mit einer klaren, unverwechselbaren kompositorischen Handschrift.
Paul Janoschkas musikalische Sprache ist geprägt von der Verbindung klassischer Jazztradition mit zeitgenössischen Einflüssen. Sein Spiel vereint melodische Sensibilität mit rhythmischer Flexibilität und schafft einen Klang, der Tradition und Moderne auf inspirierende und organische Weise miteinander verknüpft. Er gehört zu einer neuen Generation aufstrebender Jazzmusiker, die traditionelle Jazzelemente mit Einflüssen aus Hip-Hop und beatbasierter Musik, impressionistischen Klangfarben sowie freier Improvisation verbinden.
Paul Janoschka ist Preisträger der Yamaha Jazz Piano Competition 2016 und war von 2016 bis 2020 Stipendiat der Yehudi Menuhin Live Music Now Stiftung Rhein-Neckar. Im Jahr 2017 war er Finalist beim International Jazz Contest Mechelen in Belgien, und 2020 erhielt er einen Projektzuschuss des Landes Rheinland-Pfalz.
Paul Janoschkas Trio-Debütalbum „TRIO“ erscheint am 14. August 2026 bei Endectomorph Music.
An diesem Abend wird er zusammen mit Daniel Nagel am Bass, Max Stadtfeld am Schlagzeug und verschiedenen herausragende Musiker*innen und Weggefährt*innen aus Frankfurt als Special Guests sein neues Album “TRIO” vorstellen.
Bonifatius Konzertsaal UG
26.11.202620:0019:00
AK: 18€/13€*JIF/10€*Stud. // Ermässigung gegen Nachweis